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Lohnt sich Twitter für Unternehmen?

Der zwitschernde Kurznachrichten-Dienst Twitter ist aus dem privaten Gebrauch kaum mehr wegzudenken. Doch auch für Unternehmen hat die Social-Media-Plattform einige Vorteile zu bieten. Neben der klassischen Online-Marketing-Strategie erlangen Marken durch Social Listening bessere Einblicke in die Zielgruppe. Verkaufsstrategien wie Social Selling knüpfen daran an und entwickeln Twitter zum leistungsfähigen Vertriebskanal.

Warum sich Twitter für Unternehmen lohnen kann und wie Sie das Maximum aus Ihren eigenen Tweets herausholen, erfahren Sie in diesem Artikel.


Wie funktioniert Twitter?

Auf dem sozialen Netzwerk Twitter posten aktive Nutzer und Nutzerinnen Kurznachrichten, die aus Text-, Bild- und Videoformaten bestehen können. Twitter gilt seit seiner Gründung 2006 als eine verknappte Nachrichtenplattform. Vor allem Politiknachrichten sowie das internationale Tagesgeschehen finden auf dem Netzwerk Anklang.

Erreichbar ist Twitter sowohl als Website unter www.twitter.com als auch als App über den AppStore und den Google Play Store. Postings werden als Tweets bezeichnet. Sie haben einen maximalen Umfang von 280 Zeichen. Um die Tweets einzusehen, können User zwischen dem Home-Feed und dem Explore-Feed wechseln. Mithilfe von Hashtags (#beispiel) binden User ihren Tweet thematisch an eine Kategorie. Besonders nützlich: Sie können direkt nach einem bestimmten Schlagwort (Hashtag) suchen, um sich zu einer Thematik zu informieren.


Twitter Marketing: Welche Vorteile bietet die Plattform für Ihr Unternehmen?

79 % der Personen auf Twitter entdecken gern etwas Neues. Für Unternehmen hält das gleich mehrere Vorteile bereit. Startups haben es nicht sonderlich schwer, Interessenten auf sich aufmerksam zu machen. Selbst Produktneuheiten oder spezielle Angebote können über die Plattform beworben werden. Immerhin sind – laut Angaben von Twitter – 53 % der Nutzer und Nutzerinnen wahrscheinlich unter den ersten, die ein neues Produkt kaufen.

Als Retweets wird das Teilen von Tweets auf Twitter bezeichnet. Unternehmen profitieren von der Funktion, indem Experten oder Influencer ihre Posts retweeten und so ein größeres Publikum auf sie aufmerksam machen. Über Direktnachrichten können Unternehmen außerdem mit ihrer Kundschaft unmittelbar in Kontakt treten und einen direkten Kundenservice auf Twitter anbieten. Das stärkt die Kundenbindung und bietet potentiellen Käufern eine zusätzliche Anlaufstelle, um sich über ihre Marke zu informieren.

Darüber hinaus bietet Twitter für Unternehmen ein reiches Recherchetool für Trends und aktuelle Entwicklungen. Auf keiner anderen Plattform steht Aktualität so sehr im Fokus. Für Sales-Mitarbeitende ist das die ideale Voraussetzung, um ihrer Social-Selling-Strategie den richtigen Kick zu geben.


So können Sie Twitter für Unternehmen einrichten

Professionalität wird auf Twitter großgeschrieben. Unternehmen sollten sich daher der Wirkung Ihres Twitter-Accounts intensiv widmen. Twitter bietet selbst umfangreiche Informationen für Unternehmen, um ihre Marke auf dem Social Media-Kanal überzeugend zu präsentieren.

Nachfolgend finden Sie eine kurze Anleitung, wie Sie ein Twitter Profil für Unternehmen anlegen:

Um ein Twitter-Profil anzulegen, benötigen Sie lediglich eine E-Mail-Adresse, ein Passwort und einen stichhaltigen Nutzernamen. Verwenden Sie hierfür am besten Ihren Markennamen. Achten Sie jedoch darauf, dass dieser kurz und nicht zu kompliziert ist, damit Twitter-Nutzer und Nutzerinnen sie in den Erwähnungen (@nutzername) nicht lange suchen müssen.

Haben Sie das Profil angelegt, sollten Sie die folgenden Elemente nutzen und anpassen, um Ihre Markenidentität professionell und aussagekräftig darzustellen:

  • Profilfoto und Header-Bild

  • Account-Name und Anzeigenname

  • Biografie

  • angehefteter Tweet


Quelle: Screenshot des Twitter-Kanals von Siemens Deutschland


Social Selling vs. klassisches Online Marketing: Twitter als Vertriebskanal

Twitter ist durch eine hohe Interaktivität gekennzeichnet. Für Unternehmen stellt sich auf dem sozialen Netzwerk deshalb nicht nur die Frage nach der richtigen Social-Media-Marketing-Strategie, sondern auch, wie sie am besten mit potenziellen Neukunden und Neukundinnen in Kontakt treten.

Social Selling ermöglicht es Unternehmen, sowohl im B2C- als auch im B2B-Bereich, eine vertrauensvolle Bindung zu Interessenten aufzubauen und sie so auf die Kaufentscheidung vorzubereiten. Eine Studie von LinkedIn belegt, dass 78 % der Vertriebsteams mit Social-Selling-Strategie mehr Umsätze erreichen als ihre Kollegen und Kolleginnen, die darauf verzichten.

Nachdem User mit Marken auf Twitter interagiert haben, steigt die Nachrichtenquote um 18 % und die Kaufabsicht immerhin um 3 %. Das zeigt, dass sich Nutzer und Nutzerinnen auf Twitter informieren. Für Unternehmen ist das der Zeitpunkt, Interessenten mit Mehrwert zu versorgen und sie so entlang der Customer Journey optimal auf den Kauf vorzubereiten.


Twitter Business Tipps: So nutzen Sie Twitter fürs Social Selling

Kaltakquise war gestern: Social Media bietet Ihnen einen reichen Nährboden, um Ihrer Zielgruppe Content mit Mehrwert zu bieten und sie ideal auf den Kaufprozess vorzubereiten. Nachfolgend geben wir Ihnen fünf Tipps zu Maßnahmen, die Ihre Social-Selling-Strategie auf Twitter beflügelt:


1. Identifizieren Sie Chancen durch Social Listening

Beim Social Listening werden die sozialen Medien nach relevanten Informationen durchsucht, um sie aktiv in operative Maßnahmen der Neukundengewinnung einfließen zu lassen. Twitter bietet mit den Twitter Lists ein wertvolles Tool, mit dem Sie auf einfache Weise Tweets rund um spezifische Themenbereiche ganz leicht aufspüren. Legen Sie Listen zu verschiedenen Kategorien an und haben Sie aktuelle Diskussionen und Trends stets im Blick.

2. Reagieren Sie auf Erwähnungen

Nutzernamen mithilfe des @-Zeichens in Tweets hervorzuheben, ist auf Twitter ein praktisches Mittel, um Reichweite zu generieren. Lassen Sie die Mühe anderer Community-Teilnehmer nicht ungeachtet. Reagieren Sie auf Tweets und Kommentare, in denen Ihre Marke erwähnt wird. Dieses Vorgehen ist bei positiven wie auch bei negativen Äußerungen von Vorteil, da sie Ihren Followern so zeigen, dass Ihnen der gemeinsame Austausch wichtig ist.

3. Antworten Sie zeitnah auf Kommentare und Nachrichten

436 Millionen Kunden-Tweets wurden 2020 auf Twitter veröffentlicht. Das Problem: Gerade einmal 8,9 Millionen wurden von den adressierten Marken beantwortet. Diese Zahlen offenbaren Nachholbedarf auf Seiten der Unternehmen. Lassen Sie Ihre Kunden nicht warten und bieten Sie auf Twitter einen exzellenten Kundenservice. Immerhin ist die Plattform bei zwei von drei Nutzern die Nummer eins, um mit Marken Kontakt aufzunehmen.

4. Personalisieren Sie Ihr Angebot

Vergewissern Sie sich, dass Sie mit Ihren Tweets, Retweets, Kommentaren und Nachrichten auch die Personen erreichen, die Sie erreichen möchten. Mithilfe des Social-Listening-Ansatzes stehen Ihnen vielfältige Hinweise zu den Anliegen und Problemen Ihrer Buyer Persona zur Verfügung. Nutzen Sie dieses Wissen, um maßgeschneiderte Angebote zu bieten, die das Interesse der Zielgruppe beantworten. Nur dann können Sie erwarten, dass daraus eine gewinnbringende Konversation mit potenziellen Neukunden entsteht.

5. Lenken Sie die Konversation von Twitter weg

Haben Sie die Verbindung zu einem Interessenten auf Twitter ausreichend intensiviert, ist es an der Zeit, die Person auf Ihre Website zu lenken. Die Microblogging-Plattform Twitter ist als Touchpoint entscheidend, damit sich User in ihrem eigenen Tempo über ein Produkt informieren können. Verpassen Sie jedoch nicht den Moment des Verkaufsabschlusses. Verlinken Sie Ihre Website in Ihrer Biografie, fügen Sie Links zu Tweets hinzu oder überraschen Sie einen Lead mit einem personalisierten Angebot per Direktnachricht. Hat der Lead einmal angebissen, ist es an der Zeit, Ihren nächsten Deal vorzubereiten und Ihr Social Selling auf Twitter auf eine neue Stufe zu heben.


Social Selling auf Twitter: B2B im Wandel

Die Kommunikation im B2B hat sich seit der Corona-Pandemie entscheidend verändert. Klassische Messeauftritte sind nicht länger das Nonplusultra. Gefragt sind digitale Lösungen, die Leads akquirieren und großes Potential bieten, sie in zahlende Kunden zu konvertieren.

In den letzten zwölf Monaten haben 82 % der B2B Content-Markter Twitter verwendet, um nutzerorientierte Inhalte zu veröffentlichen. Pioniere wie SAP machen vor, was es bedeutet, auf Twitter spannendes Wissen zu liefern und gleichzeitig Neukunden zu gewinnen. Der professionelle Charakter von Twitter, der sich auf Inhalte statt auf Selbstdarstellung stützt, bietet für den Sales im B2B genau die richtige Anlaufstelle.


Beispiel eines personalisierten Angebotes zur Leadgenerierung für die Automobilindustrie

Quelle: https://twitter.com/SAP/status/1463500914665439238/photo/1


Abschlussfrage: Ist Twitter für Unternehmen sinnvoll?

Auf Twitter haben Unternehmen – mehr als auf anderen sozialen Netzwerken – die Chance, aktuelle Themen innerhalb ihrer Zielgruppe zu identifizieren. Mithilfe dieses Wissens lässt sich personalisierter Content produzieren, der Interessenten entlang der Customer Journey begleitet. Durch Informationen per Direktnachricht oder in den Kommentare werden Kunden und Kundinnen optimal auf die Kaufentscheidung vorbereitet.

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