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Mehr Conversions durch personalisierte E-Mails: Eine detaillierte Anleitung

Inhalt
1Personalisierte E-Mail-Adresse und Absendername verwenden
2Calls-to-Action anpassen
3Empfängerliste segmentieren
4Design personalisieren

Fühlen Sie sich gern wie eine Nummer? Ihre Kundinnen und Kunden auch nicht. Genau das ist der Grund, dass im Marketing personalisierte E-Mails hervorragend ankommen. Indem Sie Ihre Mailings an spezifischen Leserinnen und Lesern ausrichten, stärken Sie die Kundenbeziehung und steigern Öffnungsrate, Click-Through-Rate und Conversion Rate.

Von Vor- und Nachnamen über das Geburtsdatum und die Adresse bis hin zu einer Liste bereits erworbener Produkte oder gelesener Blogartikel auf Ihrer Website können Sie alle möglichen Informationen über Ihre Kundschaft nutzen, um E-Mails zu personalisieren und ein einzigartiges Markenerlebnis zu schaffen.


Warum personalisierte E-Mails eine echte Geheimwaffe sind

Personalisierungen in E-Mails führen zu messbaren Erfolgen. Sowohl die Öffnungsrate als auch die Klickrate von Mailings steigt, wenn Betreffzeile und Mail-Text für die jeweiligen Leserinnen und Leser personalisiert sind. Das haben in den vergangenen Jahren zahlreiche Studien nachgewiesen.

Eine Analyse von EmailToolTester ergab zum Beispiel, dass E-Mails ohne Personalisierung im Durchschnitt von 19,57 % der Empfängerinnen und Empfänger geöffnet werden. Mit Personalisierung sind es 20,66 %. Das mag erstmal wenig klingen, kann aber besonders bei großen Empfängerlisten einen deutlichen Unterschied machen.

Darüber hinaus können Sie durch Personalisierung die Interaktionsrate steigern. In einer Befragung von SmarterHQ gaben 72 % der Konsumentinnen und Konsumenten an, dass sie ausschließlich auf personalisierte Nachrichten antworten.

Campaign Monitor hebt zudem die Bedeutung von Segmentierungen hervor: Die befragten Marketer verzeichneten bei personalisierten E-Mails eine Umsatzsteigerung von 760 %.

Zusammengefasst kann Personalisierung bei E-Mails unter anderem dazu führen, dass:

  • Die Betreffzeile im überfüllten Posteingang als hochgradig relevant und maßgeschneidert hervorsticht,

  • Die E-Mail eine höhere Öffnungsrate hat,

  • Die Kundenbindung gefestigt wird, weil Sie immer die richtigen Inhalte zur richtigen Zeit senden,

  • Sie aus allen diesen Gründen Ihren Umsatz steigern können.


Effektive Wege, Ihre E-Mail-Marketing-Kampagnen zu personalisieren

Der offensichtlichste und einfachste Weg, mit der E-Mail-Personalisierung zu beginnen, ist, den Namen des Empfängers in die Betreffzeile und den Text einzubinden. Mit einer Newsletter-Software lässt sich das ohne Weiteres automatisieren.

Eine persönliche Anrede ist der Start für eine personalisierte Customer Experience. Aber natürlich hören die Möglichkeiten damit noch lange nicht auf. Sie können Personalisierungen zum Beispiel auch an folgenden Faktoren ausrichten:

  • Ort, an dem Ihre Kundinnen und Kunden leben

  • Alter

  • Branche (besonders wenn Ihre Angebote sich an ein B2B-Publikum richten)

  • Interessen

  • Nutzerdaten von Ihrer Website

  • Kaufhistorie

Alles, was Sie für personalisierte Inhalte brauchen, sind Informationen über Ihre Kundinnen und Kunden.

Ein guter Zeitpunkt, diese zu erheben, ist direkt bei der Anmeldung zu Ihrer E-Mail-Liste via Double-Opt-in. Für Sie interessante Aspekte können Sie über die Formularfelder abfragen. Beachten Sie dabei aber die Regelungen der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO): Nur zum Ausliefern der E-Mails absolut notwendige Daten dürfen als Pflichtfeld markiert sein. Zusätzliche Informationen müssen Kundinnen und Kunden freiwillig geben dürfen.

Eine beliebte Möglichkeit, Personalisierung in E-Mails zu nutzen, sind Geburtstage. Pünktlich zum Ehrentag jedes Kunden wird eine Nachricht mit Glückwünschen und einem Rabatt oder Gutschein verschickt.


Auch Feiertage und Anlässe wie der Start des Schuljahres im Herbst sind geeignet, um personalisierte E-Mail-Kampagnen aufzusetzen.

E-Commerce und Streaming-Dienste nutzen personalisierte E-Mails gern für Produktempfehlungen, die zu den früheren Käufen und Verhaltensweisen der Kundinnen und Kunden passen oder erinnern an einen wartenden Warenkorb.


Zu diesen Zeiten sind personalisierte E-Mails besonders wichtig

Das perfekte Timing für Mailings zu finden, ist generell schwierig. Zu unterschiedlich sind die Kundinnen und Kunden mit ihren individuellen Tagesabläufen. Es gibt jedoch Zeitpunkte, an denen Sie auf jeden Fall eine E-Mail verschicken sollten:

  1. Wenn sich eine Person in Ihren Newsletter einträgt, sollte sie umgehend eine personalisierte Willkommens-E-Mail bekommen. Sie ist der erste Kontaktpunkt und legt den Grundstein für die weitere Customer Experience. Versuchen Sie, einen starken ersten Eindruck zu hinterlassen, damit die Person Sie in guter Erinnerung behält und auch die nächste E-Mail noch öffnen möchte. Das Mindeste ist hierbei, dass Sie die Person mit ihrem Namen ansprechen und freundlich begrüßen.

  2. Wenn ein Kunde bei Ihnen bucht, ist es wichtig, eine passende Bestätigungs-E-Mail zu versenden. Neben einer Zusammenfassung der Buchungsdetails können Sie zum Beispiel einen Rabattcode für den nächsten Einkauf mitschicken, ein Upsell-Angebot unterbreiten oder näher in das Produkt einführen.


Je besser Sie Ihre E-Mail-Strategie durchdenken und auf Ihre Kundschaft zuschneiden, desto mehr fühlen sich Ihre Kunden von Ihnen gesehen und geschätzt. Im besten Fall verknüpfen Kundinnen und Kunden positive Erfahrungen und Gefühle mit Ihrer Marke und kommen später zurück, um erneut bei Ihnen zu kaufen oder Sie für eine Dienstleistung zu buchen.

Achten Sie jedoch darauf, es mit der Personalisierung nicht zu übertreiben. Wenn Sie zu viele spezifische Informationen über einen Kunden in die Mail aufnehmen, könnte er das gruselig finden oder befürchten, dass Sie nicht sorgsam mit seinen Daten umgehen. Das ist besonders dann der Fall, wenn es um Informationen geht, die er Ihnen nicht aktiv gegeben hat – zum Beispiel welche Blogartikel er sich auf Ihrer Website angesehen hat.


Von personalisierter E-Mail-Adresse bis persönliche Ansprache: 4 Tipps für die Personalisierung

Marketerinnen und Marketer nutzen personalisierte Newsletter schon seit vielen Jahren, um Neukunden zu gewinnen, eine gute Kundenbeziehung aufzubauen und die Kundenbindung zu stärken. Diese vier Tipps haben sich bewährt:

1. Personalisierte E-Mail-Adresse und Absendername verwenden

45 % der Internet-Nutzerinnen und -Nutzer öffnen E-Mails nicht, wenn sie die Absender-Adresse nicht kennen. Damit Ihre E-Mails überhaupt gelesen werden, ist deshalb entscheidend, dass Sie kontinuierlich Vertrauen aufbauen und im Postfach leicht wiederzuerkennen sind.

Sowohl die E-Mail-Adresse als auch den angezeigten Absendernamen können Sie individualisieren – am besten so, dass eine konkrete Person erkennbar wird. Statt [email protected] könnte die Adresse zum Beispiel [email protected] heißen. Der Absendername würde dann beispielsweise „Lisa Heinze von Unternehmen X” heißen.

Kundinnen und Kunden können im Namen eines persönlichen Ansprechpartners kontaktiert werden, Newsletter-Abonnenten vielleicht im Namen der Geschäftsführerin oder des Marketing-Managers.

2. Calls-to-Action anpassen

Eine tolle Möglichkeit für Individualisierung ist es, die Handlungsaufforderungen (Calls-to-Action) in E-Mails zu verändern, je nachdem, wer sie liest und in welcher Phase der Customer Journey sich die Person befindet.

Sobald ein Abonnent einen Call-to-Action-Button angeklickt hat – wenn er also zum Beispiel ein E-Book heruntergeladen hat –, wird er beim nächsten Mal eine andere Aufforderung zu sehen bekommen. So können Sie Kundinnen und Kunden Schritt für Schritt durch Ihren Sales Funnel bzw. E-Mail-Funnel führen.

3. Empfängerliste segmentieren

Segmentierung bedeutet, dass Sie Ihre Kontakte verschiedenen Kategorien zuordnen, zum Beispiel nach:

  • Interessen

  • Bereits gekauften Produkten

  • Alter

  • Geschlecht

  • Bestimmten Dingen, die sie getan haben: zum Beispiel den Kundensupport kontaktiert, etwas heruntergeladen oder einen Termin mit einem Kundenberater gebucht.

Für jede Empfängergruppe können Sie genau zugeschnittene relevante Inhalte verfassen, spezifischer auf bestimmte Wünsche und Bedürfnisse eingehen und die Personen so noch gezielter abholen.

4. Design personalisieren

Nicht nur die Inhalte, auch das Design können Sie für verschiedene Kundensegmente anpassen. Bei Frauen könnte beispielsweise Farbgebung und Bildgestaltung eine andere sein als bei Männern und Anfänger bekommen ein anderes Video zugesendet als Fortgeschrittene.


Fazit: Eine E-Mail mit eigenem Namen lädt zum Kauf ein

Der US-amerikanische Kommunikationstrainer Dale Carnegie schrieb einmal: „Denken Sie daran, dass der Name einer Person für sie der schönste und wichtigste Klang in jeder Sprache ist.”

Dass an dieser Aussage etwas Wahres dran ist, lässt sich beim E-Mail-Marketing gut beobachten: Schon den eigenen Namen in einer personalisierten Betreffzeile zu lesen, macht Kundinnen und Kunden mehr Lust, eine E-Mail zu lesen und später vielleicht auch einen Kauf abzuschließen. Kommen ein auf ein bestimmtes Kundensegment abgestimmtes Design und sorgfältig kuratierte Inhalte hinzu, lässt sich der Effekt sogar noch steigern.

Es lohnt sich daher, Kundendaten zu sammeln und so früh wie möglich mit der Personalisierung zu starten.

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