Ein gut aufgebautes Datenbank-Management-System (DBMS) sorgt dafür, dass Ihre Informationen organisiert, sicher und jederzeit nutzbar sind. Es hilft Ihnen, schneller zu arbeiten und wichtige Trends wie Umsatzschwankungen oder Kundenpräferenzen zu erkennen.
In diesem Leitfaden erfahren Sie, was ein Datenbank-Management-System ist und warum es im Umgang mit allen Arten von Unternehmensdaten unverzichtbar ist. Außerdem entdecken Sie die wichtigsten Funktionen, auf die Sie achten sollten, um ein DBMS auszuwählen, das zu den Anforderungen Ihres Unternehmens passt.
Key Takeaways: Datenbank-Management-System (DBMS)
Ein DBMS ist die Grundlage für strukturierte, sichere Unternehmensdaten
Unterschiedliche DBMS-Typen eignen sich für unterschiedliche Anwendungsfälle
Die Wahl des richtigen DBMS beeinflusst Effizienz, Sicherheit und Skalierbarkeit maßgeblich
Moderne CRMs wie Pipedrive können als spezialisiertes DBMS für Vertriebsdaten dienen
Definition von „Datenbank-Management-System“: Ein Database Management System (DBMS) ist eine Software, die eine Schnittstelle bereitstellt, über die Benutzer:innen mit den in einer Datenbank gespeicherten Daten interagieren können.
Ein Datenbank-Management-System (DBMS) katalogisiert Ihre Daten, sorgt für deren sichere Speicherung und hilft Ihnen, zum richtigen Zeitpunkt genau das zu finden, was Sie brauchen.
Ein Datenbank-Management-System (DBMS) ermöglicht es Ihnen, große Mengen strukturierter Informationen zu speichern, abzurufen und zu verwalten. Es fungiert als Vermittler zwischen Ihren Daten und den Anwendungen, die diese nutzen. Die Datenbank-Engine verbessert außerdem die Datenkonsistenz und sorgt für einen schnellen Zugriff auf Ihren Datenspeicher.
Welche Vorteile haben Datenbank-Management-Systeme (DBMS)?
Database Management Systems haben durch die Zentralisierung von Unternehmensdaten einen Dominoeffekt auf die finanzielle Leistung einer Organisation. Die unten aufgeführten Vorteile verbessern die wirtschaftliche Performance, indem sie Kosten senken, Umsätze steigern oder sogar beides bewirken. So unterstützen sie Unternehmensinhaber:innen:
Vorteil | Was es für Sie bedeutet |
Verbesserte Effizienz und Produktivität | Automatisiert Datenabruf- und Analyseaufgaben, reduziert manuellen Aufwand und ermöglicht es Ihrem Team, sich auf strategisch wichtige Bereiche wie Innovation und Marktausbau zu konzentrieren. |
Bessere Entscheidungsfindung | Bietet präzise, konsistente Daten in Echtzeit über Ihr gesamtes Unternehmen hinweg und ermöglicht es Ihrem Team, strategische Entscheidungen zu treffen, die mit den Unternehmenszielen übereinstimmen. |
Erhöhte Datensicherheit | Setzt Verschlüsselung, Benutzer-Authentifizierung und rollenbasierte Zugriffskontrollen ein, um sensible Daten vor Sicherheitsverletzungen zu schützen und das Vertrauen Ihrer Kund:innen zu stärken. |
Kosteneinsparungen | Reduziert doppelte Daten und optimiert die Datenspeicherung, um Hardware-Kosten zu senken und den Wartungsaufwand zu minimieren. |
Welche Arten von Datenbank-Management-Systemen (DBMS) gibt es?
Jede Art von DBMS kann unterschiedliche Datentypen und Aufgaben bewältigen. Manche verwalten große Datenmengen, andere sind auf schnelle Änderungen spezialisiert, und wieder andere behandeln komplexe Beziehungen zwischen Daten.
Im Folgenden finden Sie eine Übersicht über fünf gängige Arten von Database Management Systems.
Relationale Datenbank-Management-Systeme (RDBMS)
NoSQL-Datenbank-Management-Systeme
Hierarchische Datenbank-Management-Systeme
Netzwerk-Datenbank-Management-Systeme
Objektorientierte Datenbank-Management-Systeme (OODBMS)
Was sind relationale Datenbank-Management-Systeme (RDBMS)?
Ein RDBMS organisiert Daten in Tabellen mit Zeilen und Spalten, die Beziehungen zwischen Datensätzen herstellen. Es verwendet die Structured Query Language (SQL), um Daten abzufragen und zu verwalten.
Die Tabellenstruktur und die standardisierte Abfragesprache ermöglichen komplexe Abfragen für besseren Datenabruf und Datenmanipulation. Durch das strukturierte Format eignet sich ein RDBMS ideal für komplexe Dateninteraktionen und zur Wahrung der Datenintegrität, insbesondere bei miteinander verknüpften Datensätzen.
Ein Verkaufsdaten-RDBMS kann beispielsweise Kundendaten mit Bestellhistorien und Produktdetails verknüpfen.

Die beiden Tabellen sind über die gemeinsame Kunden-ID verbunden, sodass Sie Daten aus beiden abfragen können, um einen zusammenhängenden Bericht zu erstellen.
Dieses Setup ermöglicht es Ihnen, umfassende Daten wie die Kaufmuster einer Kundin oder eines Kunden über verschiedene Produktkategorien hinweg schnell abzurufen. Das relationale Modell ist besonders hilfreich für Kundendatenbank-Software.
Was sind NoSQL-Datenbank-Management-Systeme?
NoSQL-Systeme sind flexibler, da sie verschiedene Datentypen verwalten können, ohne strikte Formate zu benötigen. Sie speichern Daten in unterschiedlichen, nicht-relationalen Formaten wie Schlüssel-Wert-Paaren, Dokumenten, Graphen oder Spalten.
Ein typisches Dokument in einer Datenbank wie MongoDB könnte zum Beispiel so aussehen:

NoSQL-DBMS können enorme Datenmengen verarbeiten und sorgen dafür, dass alles reibungslos abläuft, sogar dann, wenn die Datenmenge weiter wächst. Das NoSQL-Datenbankmodell eignet sich besonders gut für die Verwaltung von Data Warehouses und Big-Data-Anwendungen.
NoSQL-Datenbanken speichern zusammenhängende Informationen in flexiblen, strukturierten Dokumenten. So lassen sich alle Daten ohne komplizierte Suchvorgänge über verschiedene Tabellen hinweg schnell abrufen.
Eine Social-Media-Plattform könnte zum Beispiel eine NoSQL-Datenbank verwenden, um Benutzerprofile, Beiträge und Interaktionen zu speichern und abzurufen.
Was sind hierarchische Datenbank-Management-Systeme?
Diese Datenbanken organisieren Informationen in einer baumartigen Struktur mit übergeordneten und untergeordneten Beziehungen. Sie eignen sich besonders für Daten, die sich natürlich in Hierarchien abbilden lassen, etwa Organigramme oder Dateisysteme.
Auch wenn sie weniger flexibel als moderne Systeme sind, werden hierarchische Datenbank-Management-Systeme weiterhin in spezialisierten Bereichen eingesetzt.
Ein Beispiel ist das Mitarbeiterverzeichnis eines Unternehmens. Die Geschäftsführung steht an der Spitze, gefolgt von Abteilungsleiter:innen und Teamleiter:innen.

Ein hierarchisches Format zeigt klar, welche Reportingstrukturen existieren und macht es leichter, alle Personen einer bestimmten Abteilung zu finden.
Ebenso kann ein Unternehmen eine hierarchische Datenbank nutzen, um Daten mit klaren über- und untergeordneten Beziehungen zu speichern, etwa Dateisysteme, geografische Informationen, Stücklisten oder Navigationsmenüs von Webseiten.
Was sind Netzwerk-Datenbank-Management-Systeme?
Netzwerkdatenbanken ähneln hierarchischen Datenbanken, erlauben jedoch, dass jeder Datensatz mehrere übergeordnete und untergeordnete Einträge haben kann. Dadurch sind sie beim Modellieren komplexer Beziehungen flexibler.

Auch wenn sie seltener eingesetzt werden, können Netzwerk-DBMS für bestimmte Szenarien sehr nützlich sein.
Stellen Sie sich eine Schuldatenbank vor, in der Schüler:innen mehrere Lehrkräfte haben und Lehrkräfte mehrere Schüler:innen betreuen. Eine Netzwerkdatenbank kann dieses Beziehungsnetz problemlos abbilden, sodass Sie schnell sehen können, welche Kurse eine bestimmte Person besucht oder unterrichtet. Das Netzwerkmodell hilft, komplexe Kontaktdaten zu verwalten.
Was sind objektorientierte Datenbank-Management-Systeme (OODBMS)?
Diese Datenbanken speichern Daten und deren Beziehungen in einer einzigen Einheit, die im objektorientierten Modell als Objekt bezeichnet wird. Sie sind hauptsächlich auf komplexe Datentypen und Beziehungen ausgelegt.
OODBMS sind besonders nützlich im Umgang mit Multimedia- oder technischen Daten. Stellen Sie sich ein Autohaus für Luxusfahrzeuge vor, in dem jedes Fahrzeug ein Objekt mit Eigenschaften wie Spezifikationen, Preisen und verfügbaren Anpassungen ist.

In dem Fall bietet das System Fahrzeugdetails und Individualisierungsmöglichkeiten und lässt sich sogar mit Zielgruppen-Mailings für Marketingkampagnen verknüpfen.
Hinweis: OODBMS sind leistungsstark, können aber für einfache Datenspeicherungsaufgaben zu komplex sein. Wenn Sie lediglich grundlegende Kundendaten verwalten möchten, ist ein einfacheres Datenbankmodell möglicherweise besser geeignet.
Zusammenfassung: Eigenschaften, Stärken und Schwächen verschiedener Datenbank-Management-Systeme (DBMS)
DBMS-Art | Datenmodell // Typische Einsatzbereiche | Stärken | Einschränkungen |
Relationales DBMS (RDBMS) | Tabellen (Zeilen & Spalten, SQL) // ERP, CRM, Finanz- & Kundendaten | Hohe Datenintegrität, standardisierte Abfragen (SQL), starke Konsistenz | Weniger flexibel bei stark wechselnden Datenstrukturen |
NoSQL-DBMS | Dokumente, Key-Value, Graphen, Spalten // Big Data, Web-Apps, Echtzeit-Anwendungen | Hohe Skalierbarkeit, flexible Schemas, sehr performant | Geringere Standardisierung, oft schwächere Konsistenz |
Hierarchisches DBMS | Baumstruktur (Parent-Child) // Verzeichnisdienste, Dateisysteme | Klare Strukturen, schnelle Zugriffe | Kaum flexibel bei komplexen Beziehungen |
Netzwerk-DBMS | Netzartige Beziehungen (Many-to-Many) // Daten mit komplexen Beziehungen | Abbildung komplexer Datenbeziehungen | Hoher Modellierungs- und Wartungsaufwand |
Objektorientiertes DBMS (OODBMS) | Objekte mit Attributen & Methoden // Multimedia, CAD, technische Daten | Natürliche Abbildung komplexer Objekte | Für einfache Daten oft zu komplex |
Was sind wichtige Funktionen eines Datenbank-Management-Systems (DBMS)?
Wenn Sie nach einem Datenbank-Management-System suchen, hängt Ihre Wunschliste wahrscheinlich stark von Ihren individuellen Anforderungen ab. Dennoch gibt es einige Funktionen, auf die Sie keinesfalls verzichten sollten:
Datenmodellierung
Datenspeicherung und -abruf
Nebenläufigkeitskontrolle (Concurrency Control)
Datenintegrität und -sicherheit
Backup und Wiederherstellung
Datenmodellierung
Die Datenmodellierung beschreibt die Art, wie Sie Ihre Datenbank organisieren und strukturieren – sozusagen der Bauplan für Ihre Informationen.
Ein DBMS ermöglicht es Ihnen, Datenbeziehungen einfach abzubilden. Sie können Tabellen definieren, Verbindungen zwischen ihnen herstellen und Regeln festlegen, wie die Daten miteinander interagieren sollen.
Achten Sie auf Funktionen, die Ihnen helfen, diese Beziehungen visuell darzustellen, wie etwa:
Entity-Relationship-Diagramme (ER)
Schema-Designer mit Drag-and-Drop-Oberflächen
Interaktive Datenflussdiagramme
Visuelle Abfrage-Builder
Das Ziel ist eine logische Struktur, die Ihre Geschäftsanforderungen widerspiegelt. Diese logische Grundlage erleichtert das Speichern, Abrufen und Analysieren Ihrer Daten. Außerdem hilft eine saubere Datenmodellierung, Probleme wie doppelte Datensätze oder Inkonsistenzen zu vermeiden.
Datenspeicherung und -abruf
Bei der Datenspeicherung und beim Datenabruf benötigen Sie ein DBMS, das sowohl schnell als auch flexibel ist.
Ihr System sollte ohne lange Wartezeiten große Datenmengen verarbeiten können. Egal, ob Sie einen einzelnen Kundendatensatz abrufen oder eine komplexe Abfrage starten – Sie wünschen sich natürlich schnelle Ergebnisse.
Zudem sollten Sie verschiedene Möglichkeiten haben, Ihre Daten zu speichern. Manche Systeme eignen sich besser für strukturierte Daten (wie geordnete Zeilen und Spalten), während andere mit unstrukturierten Daten wie Dokumenten oder Bildern überzeugen.
Achten Sie auf Funktionen wie die Indexierung, um Suchvorgänge zu beschleunigen. Prüfen Sie auch die Abfragesprache. Ist sie leicht zu verwenden? Ist sie für die Art von Fragen gut, die Sie Ihren Daten stellen möchten?
Je einfacher das Ein- und Ausgeben von Daten ist, desto mehr Wert können Sie aus Ihrem System ziehen.
Nebenläufigkeitskontrolle (Concurrency Control)
Die Nebenläufigkeitskontrolle ermöglicht es mehreren Benutzer:innen, gleichzeitig mit denselben Daten zu arbeiten. Sie ist wie eine Art Verkehrsregelung für Ihre Datenbank.
Ohne Nebenläufigkeitskontrolle könnten Dateninkonsistenzen zu Fehlern, doppelter Arbeit oder verlorenen Aktualisierungen führen – und damit zu weniger Genauigkeit und Effizienz.
Wenn beispielsweise eine Vertriebsmitarbeiterin die Adresse einer Kundin aktualisiert, während ein anderer Kollege gleichzeitig die Bestelldaten derselben Person bearbeitet, könnten sich ihre Änderungen überschneiden und Daten verloren gehen.
Ein zuverlässiges Datenbank-Management-System (DBMS) überwacht, wer während des gleichzeitigen Zugriffs welche Änderungen vornimmt, und stellt sicher, dass es zu keinen Konflikten kommt. So kann Ihr Team reibungslos zusammenarbeiten, ohne sich gegenseitig zu behindern.
Achten Sie auf Funktionen wie Sperrmechanismen (Locking), die den Zugriff auf gerade bearbeitete Daten temporär einschränken, und Versionierung, wobei verschiedene Datenversionen nachverfolgt werden.
Hinweis: Die Nebenläufigkeitskontrolle ersetzt keine gute Kommunikation. Bitten Sie Ihr Team, einander zu informieren, wenn an denselben Datensätzen gearbeitet wird.
Datenintegrität und -sicherheit
Datenintegrität und -sicherheit sorgen dafür, dass Ihre Informationen zuverlässig und geschützt bleiben. Sie verhindern, dass Daten in die falschen Hände geraten und Ihr Unternehmen gefährden.
Integrität bedeutet, dass Ihre Daten korrekt und konsistent bleiben. Ein hochwertiges DBMS arbeitet nach Regeln, die verhindern, dass fehlerhafte Daten eingespeist werden.
Es agiert wie eine Art Türsteher und blockiert Eingaben, die nicht dem vordefinierten Format entsprechen. Zum Beispiel könnte das System verhindern, dass jemand eine Telefonnummer in ein E-Mail-Feld einträgt.
Sicherheitsfunktionen sorgen dafür, dass Unbefugte keinen Zugriff auf Ihre Daten erhalten. Achten Sie also auf folgende Funktionen:
Benutzerauthentifizierung, um unbefugten Zugriff zu verhindern
Zugriffssteuerung, damit nur berechtigte Personen sensible Daten sehen oder bearbeiten können
Verschlüsselung, um Daten auch dann zu schützen, wenn sie entwendet werden, da nur autorisierte Benutzer:innen sie entschlüsseln können
Zudem sind Audit-Trails wichtig, die protokollieren, wer wann welche Aktionen in Ihrer Datenbank durchführt. Diese Nachverfolgung bietet Transparenz und hilft, potenziellen Missbrauch oder unbefugten Zugriff frühzeitig zu erkennen.
Backup und Wiederherstellung
Datenverlust kann jederzeit und oft ohne Vorwarnung auftreten. Automatische Backups stellen sicher, dass Ihre Daten auch bei menschlichem Versagen geschützt sind, zum Beispiel wenn Sie einmal vergessen, ein manuelles Backup durchzuführen.
Achten Sie auf Systeme, bei denen Sie automatische Backups im Voraus planen können, sodass Ihr Team jederzeit abgesichert ist, auch wenn einmal jemand das Backup vergisst.
Sie sollten außerdem in der Lage sein, Daten schnell wiederherzustellen, wenn etwas schiefgeht. Prüfen Sie, wie schnell Sie mithilfe der Wiederherstellungstools den Betrieb wieder aufnehmen können.
Schnelle Recovery-Tools minimieren Ausfallzeiten, bei denen jede Minute Produktivität kostet.
Einige Systeme bieten Point-in-Time-Recovery an, mit der Sie Ihr System auf einen bestimmten Zeitpunkt zurücksetzen können, nicht nur auf das letzte Backup.
Wenn Sie z. B. um 14 Uhr wichtige Datensätze versehentlich löschen, können Sie den Zustand Ihres Systems von 13:59 Uhr– also kurz, bevor der Fehler stattfand – wiederherstellen. Diese Funktion ist besonders hilfreich, wenn Sie versehentliche Änderungen rückgängig machen müssen.
Hinweis: Auch wenn automatische Backups sehr effizient sind, sollten Sie Ihre Wiederherstellungsprozesse regelmäßig testen. So stellen Sie sicher, dass sie im Ernstfall wirklich funktionieren.
So nutzen Sie Pipedrive als Datenbankmanagementsystem (DBMS)
Auch wenn Pipedrive in erster Linie ein CRM-Tool ist, können Sie es hervorragend als Datenbank-Management-System für Ihre Verkaufsdaten einsetzen. Die vielseitigen Funktionen liefern Ihnen die benötigte Flexibilität, um Ihre Daten zu strukturieren, zu analysieren und zu schützen und so Ihren gesamten Vertriebsprozess zu optimieren.
Dank des umfassenden Datenmanagement-Ansatzes von Pipedrive bleiben Ihre Daten organisiert. So nutzen Sie die DBMS-Funktionen von Pipedrive optimal:
Passen Sie Ihre Datenstruktur mit Pipeline-Stufen an
Mit Pipedrive können Sie Ihre Verkaufspipeline individuell gestalten, anstatt sich auf eine Einheitslösung zu verlassen.
Ein anpassbares CRM sorgt dafür, dass Ihre Pipeline-Stufen genau den Arbeitsabläufen Ihres Teams entsprechen. So steigern Sie die Effizienz und stellen sicher, dass alle auf dem gleichen Stand bleiben.

Benennen, erstellen, löschen und ordnen Sie Pipeline-Stufen neu, um Ihren Verkaufsprozess optimal abzubilden. Diese Flexibilität ermöglicht es Ihnen, Ihre Pipeline-Daten so zu organisieren, dass sie perfekt zu Ihrem Geschäftsmodell passen. Das Vertriebsteam erkennt außerdem jederzeit, in welcher Phase sich ein Deal befindet und welche Schritte als Nächstes anstehen.
Ein Immobilienunternehmen könnte beispielsweise Stufen wie „Besichtigung“, „Angebot eingegangen“, „Inspektion geplant“ und „Abschluss“ verwenden. Eine Marketingagentur dagegen könnte mit „Erstgespräch“, „Angebot erstellt“ und „Onboarding abgeschlossen“ arbeiten.
Diese Anpassungsfähigkeit hilft Ihnen, Ihre Pipeline mit Ihrer Vertriebsstrategie weiterzuentwickeln, schnell auf neue Herausforderungen zu reagieren und entsprechend zu skalieren.
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Optimieren Sie Ihre Daten mit benutzerdefinierten Feldern
Jedes Unternehmen hat individuelle Datenanforderungen. Mit den benutzerdefinierten Feldern von Pipedrive können Sie genau die Informationen erfassen und speichern, die Sie wirklich benötigen.
Benutzerdefinierte Felder stellen sicher, dass Sie die richtigen Daten sammeln, um fundierte Entscheidungen zu treffen, was zu gezielteren Strategien und besseren Verkaufsergebnissen führt.

Fügen Sie Felder hinzu, die speziell zu Ihrem Vertriebsprozess passen – etwa „Budgetrahmen“, „Rolle des Entscheidungsträgers“ oder „Produktinteresse“. Sie können dabei, je nach Art Ihrer Kundendaten, aus Feldtypen wie Einzelauswahl, Mehrfachauswahl oder numerischen Feldern wählen.

Ein serviceorientiertes Unternehmen könnte Felder wie „Service Level Agreement“ oder „Bevorzugte Kontaktzeit“ hinzufügen, während ein produktorientiertes Unternehmen „Bevorzugte Liefermethode“ oder „Produktoptionen“ erfassen könnte.
Diese Anpassung sorgt dafür, dass Ihre Datenbankstruktur perfekt zu Ihrer Vertriebsstrategie und Ihren Reporting-Anforderungen passt.
Passen Sie Ihre Berichte so an, dass sie genau die Kennzahlen widerspiegeln, die für Ihr Team am wichtigsten sind. So erhalten Sie präzisere Einblicke und verlässliche Umsatzprognosen.
Erstellen Sie individuelle Berichte und Dashboards für wertvolle Einblicke
Verwandeln Sie Ihre Vertriebsdaten mit den Reporting-Funktionen von Pipedrive in umsetzbare Erkenntnisse.
Erstellen Sie benutzerdefinierte Berichte und Dashboards, um Ihre Daten aussagekräftig zu visualisieren. Verfolgen Sie wichtige Kennzahlen, prognostizieren Sie Umsätze und erkennen Sie Trends, um Ihre Vertriebsstrategie gezielt zu steuern.

Anpassbare Dashboards und Berichte verwandeln Rohdaten in Erkenntnisse, die zu fundierteren Entscheidungen führen und Ihrem Team helfen, aufeinander abgestimmt zu arbeiten und proaktiv zu bleiben.
Sie könnten beispielsweise Dashboards für den Pipeline-Status, Abschlussquoten pro Vertriebsmitarbeiter:in oder Umsatzprognosen pro Quartal erstellen. So können Sie verschiedene Aspekte Ihres Verkaufsprozesses gezielt angehen.
Diese Flexibilität ermöglicht es jedem Teammitglied, genau die Daten anzuzeigen, die für die jeweilige Rolle am wichtigsten sind, ob Verkaufstrends, Kundenverhalten oder individuelle Leistungskennzahlen. Diese Metriken helfen Ihnen, Ihre Vertriebsstrategie zu verfeinern und den Fokus auf Wachstumsbereiche zu legen.
Sichern Sie Ihre Daten mit robusten Sicherheitsfunktionen
Das Trust Center von Pipedrive stellt sicher, dass alle lokalen und internationalen Sicherheitsstandards wie die DSGVO eingehalten werden. Sie können sich darauf verlassen, dass Ihre Daten sicher sind, und sich ganz auf Ihre Vertriebsaktivitäten konzentrieren, ohne sich über Sicherheitslücken Gedanken machen zu müssen.
Nutzen Sie Sichtbarkeitsgruppen und Berechtigungssätze, um zu steuern, wer auf welche Datentypen zugreifen und diese bearbeiten darf.

Ein granularer Kontrollgrad minimiert Risiken, da nur autorisierte Teammitglieder Zugriff auf bestimmte Daten erhalten. So sinkt das Risiko einer unbeabsichtigten oder böswilligen Datenfreigabe.
Aktivieren Sie die Zwei-Faktor-Authentifizierung und überwachen Sie Benutzerzugriffsprotokolle, um Ihre Vertriebsdatenbank zu schützen. Die Zwei-Faktor-Authentifizierung bietet eine zusätzliche Sicherheitsebene, da eine zweite Form der Verifizierung erforderlich ist. So wird unbefugter Zugriff deutlich erschwert.
7 more database management system software solutions
Depending on your operation’s needs, industry or size, you could explore other DBMSs that offer more than sales-focused functionalities. Consider these options:
1. Oracle Database
Oracle Database is an RDBMS that handles massive amounts of data while providing robust security, scalability and performance.

7 weitere Database Management Systems
Je nach Bedarf, Branche oder Unternehmensgröße können Sie andere Database Management Systems in Betracht ziehen, die über vertriebsorientierte Funktionen hinausgehen. Hier sind einige Optionen:
1. Oracle Database
Oracle Database ist ein relationales Database Management System (RDBMS), das enorme Datenmengen verarbeitet und gleichzeitig hohe Sicherheit, Skalierbarkeit und Leistung bietet.

Wichtige Funktionen:
Verwaltet mehrere Datenbanken als eine Einheit
Unterstützt erweiterte Analysen für effiziente Datenverarbeitung
Bietet granulare Zugriffskontrollen zum Schutz Ihrer Daten
Ermöglicht Echtzeit-Datenschutz und Notfallwiederherstellung
Unterstützt verteilte Datenbanken über mehrere Standorte hinweg
Wer sollte Oracle Database nutzen?
Oracle Database eignet sich ideal für Großunternehmen, Finanzinstitute und Organisationen, die mit sehr großen Datenmengen arbeiten. Es ist die richtige Wahl für Unternehmen, die hohe Sicherheitsstandards, hohe Verfügbarkeit und leistungsstarke Analysefunktionen benötigen.
2. MySQL
MySQL ist ein Open-Source-Relationales Database Management System, das sich zu einer der beliebtesten Lösungen für Webanwendungen und Online-Dienste entwickelt hat. Es ist bekannt für Geschwindigkeit, Zuverlässigkeit und Benutzerfreundlichkeit

Wichtige Funktionen:
Unterstützt eine breite Palette von SQL-Anweisungen für komplexe Abfragen
Verwendet ein Binärprotokoll für schnellere Datenübertragung
Bietet SSL-Unterstützung für sichere Datenübertragung
Unterstützt ACID-konforme Transaktionen zur Gewährleistung der Datenintegrität
Umfasst gespeicherte Prozeduren und Trigger zur Automatisierung von Aufgaben
Wer sollte MySQL nutzen?
MySQL eignet sich besonders für kleine bis mittelgroße Unternehmen, Webentwickler und Start-ups. Es ist eine gute Wahl, wenn Sie ein Content-Management-System, eine E-Commerce-Plattform oder eine datengesteuerte Webseite aufbauen möchten.
3. Microsoft SQL Server
Microsoft SQL Server ist ein RDBMS, das die Grundlage vieler unternehmensweiter Datenlösungen bildet. Es verwaltet alles, von kleinen Abteilungsdatenbanken bis hin zu großen, geschäftskritischen Anwendungen.

Wichtige Funktionen:
Erweiterter Datenschutz mit Always Encrypted und dynamischer Datenmaskierung
Integrierte Überwachungs- und Prüfungsfunktionen für Compliance und Sicherheit
Unterstützung mehrerer Plattformen, darunter Windows, Linux und Containerisierung
Leistungsstarke Analysefunktionen für komplexe Datenanalysen und Business Intelligence
PolyBase-Integration für Abfragen über verschiedene Datenquellen hinweg
Wer sollte Microsoft SQL Server nutzen?
SQL Server ist eine ausgezeichnete Wahl für mittelgroße bis große Unternehmen, insbesondere wenn Sie bereits Microsoft-Tools verwenden. Es ist in Branchen wie Finanzen, Gesundheitswesen und Einzelhandel weit verbreitet, in denen genaue Daten und Analysen entscheidend sind.
4. MongoDB
MongoDB ist eine NoSQL-Datenbank mit einer flexiblen, dokumentbasierten Struktur, die vielfältige und sich schnell ändernde Daten verwalten kann. Sie lässt sich horizontal skalieren und ist daher eine beliebte Wahl für Anwendungen, die große Datenmengen oder hohen Traffic bewältigen müssen.

Wichtige Funktionen:
Speichert Daten im flexiblen BSON-Format (Binary JSON)
Selbstbeschreibende Dokumente vereinfachen die Datenverarbeitung
Ermöglicht dynamische Schemaänderungen ohne Ausfallzeiten
Unterstützt Indexierung auf jedem Feld für schnellere Abfragen
Ermöglicht Ad-hoc-Abfragen und Echtzeitanalysen
Wer sollte MongoDB nutzen?
MongoDB eignet sich für Start-ups, Webentwickler und Unternehmen, die mit großen Mengen unstrukturierter oder halbstrukturierter Daten arbeiten. Es funktioniert besonders gut für Anwendungen wie Content-Management-Systeme, mobile Apps, Gaming-Plattformen und Internet-of-Things-Projekte (IoT).
5. IBM Db2
IBM Db2 ist ein relationales Database Management System (DBMS) auf Enterprise-Niveau, das große Arbeitslasten bewältigt und gleichzeitig hohe Leistung, Skalierbarkeit und Sicherheit bietet.

Wichtige Funktionen:
Datenpartitionierung für verbesserte Skalierbarkeit und parallele Verarbeitung
pureScale-Technologie für kontinuierlichen Datenzugriff mit minimalen Ausfallzeiten
Integrierte Compliance-Tools zur Wahrung der Datenintegrität und Sicherheit
In-Database-Machine-Learning-Funktionen
Nahtlose Integration mit IBM Watson und anderen Analysetools
Wer sollte IBM Db2 nutzen?
Db2 ist ideal für große Unternehmen, insbesondere in den Bereichen Finanzen, Gesundheitswesen und Telekommunikation, in denen Daten eine zentrale Rolle spielen. Es ist besonders nützlich, wenn Sie rund um die Uhr auf Informationen zugreifen, große Datenmengen in Echtzeit verarbeiten oder KI und Machine Learning einsetzen möchten, um Ihre Datenprozesse zu optimieren.
6. Apache Cassandra
Apache Cassandra ist eine Open-Source-NoSQL-Datenbank, die enorme Datenmengen über viele Standardserver hinweg verarbeiten kann. Sie wurde so konzipiert, dass sie auch dann verfügbar und zuverlässig ist, wenn Teile des Systems ausfallen.

Wichtige Funktionen:
Horizontale Skalierbarkeit durch Hinzufügen von Knoten für Wachstum ohne Ausfallzeiten
Dezentralisierte Architektur ohne Single Point of Failure
Cassandra Query Language (CQL) für SQL-ähnliche Interaktionen
Unterstützung für atomare Snapshots und inkrementelle Backups
Integrierte Unterstützung für Datenkompression
Wer sollte Apache Cassandra nutzen?
Cassandra richtet sich an Organisationen, die groß angelegte, ständig verfügbare Anwendungen betreiben, welche hohe Skalierbarkeit und Ausfallsicherheit erfordern. Sie eignet sich besonders für Unternehmen mit einer globalen Nutzerbasis, die regionsübergreifend auf Daten mit niedriger Latenz zugreifen müssen.
7. Amazon Aurora
Amazon Aurora ist ein Cloud-Datenbankdienst von AWS, der sämtliche Verwaltungsaufgaben übernimmt. Dieses schnelle System ist mit MySQL und PostgreSQL kompatibel.

Wichtige Funktionen:
Serverloser Modus, der sich automatisch an die benötigten Ressourcen anpasst
Verschlüsselung im Ruhezustand und während der Übertragung für erhöhte Sicherheit
Detaillierte Zugriffskontrollen über AWS Identity and Access Management (IAM)
Globale Datenbankoption für Multi-Region-Bereitstellungen
Integration mit anderen AWS-Diensten für einfachere Verwaltung und Überwachung
Wer sollte Amazon Aurora nutzen?
Amazon Aurora eignet sich für Unternehmen, die bereits AWS nutzen oder planen, zu dem Dienst zu migrieren. Es ist besonders praktisch für Unternehmen, die ihre lokalen Datenbanken in die Cloud verlagern möchten.
Fazit
Die Wahl des richtigen Database Management Systems (DBMS) ist entscheidend für Ihr Unternehmen. Sie kann den Unterschied zwischen reibungslosen Abläufen und teurem Datenchaos ausmachen.
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