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Was ist eine Sales-Pipeline und wie baut man sie?

Sales Pipeline
Inhalt
Was ist eine Sales-Pipeline?
Das brauchen Sie für den Aufbau Ihrer eigenen Sales Pipeline
Die Phasen Ihrer Vertriebspipeline – Schritt für Schritt erklärt
So bauen Sie die Pipeline für Ihr Unternehmen
Bonustipp: Deals bewegen von Phase zu Phase – das richtige Timing
Hilfreiche Tools für den Aufbau und die Pflege Ihrer Pipeline
Abschließende Gedanken

Die Sales-Pipeline ist im Vertrieb allgegenwärtig. Von der Lead-Akquise über die Qualifizierung bis hin zu Abschluss und Up-Selling lässt sich der gesamte Vertriebsprozess als Pipeline abbilden und beobachten.

Die Darstellung der Verkaufsphasen innerhalb der Sales-Pipeline hilft Ihnen und Ihrem Vertriebsteam, den Verkaufsprozess einfacher zu visualisieren. Die anschauliche Darstellung zeigt auf, wo genau sich Ihre Deals im Sales-Funnel befinden, wo Deals in Stocken geraten und welche Aktivitäten Ihren Vertriebsmitarbeitern zum erfolgreichen Abschluss und dem besten Umsatzwachstum verhelfen.

Wenn Sie keine Sales-Pipeline verwenden, fehlen Ihnen möglicherweise wichtige Einsichten in die Effektivität Ihres Verkaufsprozesses und den jeweils aktuellen Stand Ihrer Deals. In diesem Artikel erklären wir Ihnen, was Sales-Pipelines eigentlich sind und analysieren ihre Phasen. Wir führen aus, wie das Sales-Pipeline-Management Ihnen bei der Erreichung Ihrer Vertriebsziele helfen kann und zeigen Schritt für Schritt, wie Sie Ihre eigene Verkaufspipeline bauen können.


Was ist eine Sales-Pipeline?

Eine Sales-Pipeline ist ein organisierter und visualisierter Weg zur Nachverfolgung des Fortschritts potenzieller Kunden im Kaufprozess, der Buyer’s Journey.

Vertriebspipelines werden häufig als horizontaler Balken dargestellt. Sie sind unterteilt in die verschiedenen Stadien des individuellen Vertriebsprozesses. Leads und potenzielle Kunden werden innerhalb der Pipeline von einer Phase in die nächste bewegt, sobald eine Zielhandlung erfolgt ist – beispielsweise die Rückmeldung auf eine Email oder die Anmeldung zu einer Live-Demo.


Durch die Phasen innerhalb der Sales-Pipeline wird der Verkaufsprozess in kleine, nachverfolgbare Aufgaben eingeteilt. Mit einer Verkaufspipeline können Vertriebsmitarbeiter jederzeit ganz exakt sehen, wo sie mit Blick auf ihre Deals, die Verkaufszahlen und andere Vertriebsaktivitäten stehen. Wichtig ist das vor allem deshalb, weil Vertriebsteams oft viele potenzielle Käufer und Deals gleichzeitig jonglieren. Sie können es sich nicht leisten, irgendetwas „durchrutschen” zu lassen.

Die Sales-Pipeline ist darüber hinaus ein leistungsfähiges Instrument für Sales-Manager, die Daten darüber sammeln und analysieren wollen, wie reibungslos der Verkaufsprozess funktioniert – oder ob er stockt und ob sie ihn entsprechend optimieren sollten. Indem die Verkaufspipeline die Aktivitäten von Vertriebsmitarbeitern verfolgt, bietet sie einen Überblick darüber, welche Verkaufsaktivitäten dem Unternehmen den größten Nutzen bringen.

„Viele Unternehmen verkennen ihre Möglichkeiten”, sagt Michelle Seger, Partnerin bei Sales Globe, Atlanta. „Wenn Sie Ihre Aktivitäten klar sehen können, wie lange sie beispielsweise bereits auf diese Weise angewendet werden und wie die Conversion Rates sind, sagt Ihnen das, wo Sie stehen und was nicht funktioniert.”

Wenn Sie mehr über den Aufbau und die Funktionen von Sales Pipelines wissen möchten, können Sie unseren kostenlosen Online-Kurs besuchen. Hier klicken!

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Das brauchen Sie für den Aufbau Ihrer eigenen Sales Pipeline

Da die Sales-Pipeline ein so wichtiges Vertriebswerkzeug ist, sollten Sie viel Wert auf den richtigen Aufbau legen. Stellen Sie sicher, dass Sie spezifische Informationen über Ihr Unternehmen, Ihr Vertriebsteam, Ihre Kunden, Ihre Zielgruppe, Ihre Produkte und Ihre Preise haben, bevor Sie mit der Erstellung beginnen.

Folgende grundlegende Dinge sollten Sie zur Hand haben, wenn Sie anfangen, die einzelnen Phasen der Verkaufspipeline aufzubauen:

  • Eine Liste potenzieller Käufer

  • Den Verkaufsprozess Ihres Teams

  • Ihre Umsatzziele

  • Einen Meeting-Termin mit den Kollegen


Werfen wir einen Blick auf die einzelnen Punkte:

Eine Liste Ihrer potenziellen Kunden

Als erstes benötigen Sie eine Liste potenzieller Kunden, die Ihrer Zielgruppe und dem idealen Kundenprofil (ICP) entsprechen und gleichzeitig den Bedarf (und das Budget) für das Produkt oder den Service, den Sie verkaufen, haben. Die Liste sollte im Einklang mit Ihren Buyer Personas stehen und so detailliert wie möglich sein.

Dazu gehören Namen, Kontaktinformationen, ihr Unternehmen (samt Branche und Unternehmensgröße), ihre Position in der Unternehmenshierarchie, ob sie Entscheidungsträger sind oder nicht, wie der Erstkontakt zustande kam, ihre Probleme und Herausforderungen usw.

Wenn Sie bereits mit ihnen im Gespräch sind, versuchen Sie, ihnen eine ungefähre Pipeline-Phase zuzuweisen. Machen Sie sich aber keine Sorgen, dass Sie sich irren könnten, denn Sie können die Phasen später anpassen.

Ihr Vertriebsprozess

Ein Verkaufsprozess ist eine klare, strukturierte „Schritt-für-Schritt-Formel”, die Ihrem Vertriebsteam genau vorgibt, welche Verkaufsaktivitäten es durchführen muss, um einen erfolgreichen Abschluss zu erreichen. Ein guter Vertriebsprozess versetzt Ihre Vertriebsmitarbeiter in die Lage, immer wieder Deals abzuschließen, indem sie schlicht und einfach die Schritte und Aktivitäten befolgen, die Teil ihres Workflows sind.

Wenn Ihr Team schon über einen definierten Verkaufsprozess verfügt, haben wir gute Neuigkeiten für Sie: Höchstwahrscheinlich haben Sie die Schritte Ihrer Pipeline bereits skizziert. Falls nicht, machen Sie sich keine Sorgen. Während Sie die einzelnen Phasen Ihrer Sales-Pipeline aufbauen, die wir im nächsten Abschnitt betrachten, können Sie Ihren Vertriebsprozess im Tandem abbilden.

Ihre Umsatzziele

Ihre Lead-Pipeline ist ein Instrument, das Ihnen dabei hilft, Ihre Umsatzziele zu erreichen. Um also eine erfolgreiche Pipeline aufzubauen, müssen Sie Ihre Ziele vor Augen haben.

Die Zahlen helfen Ihnen letztendlich bei der Beantwortung einer wichtigen Frage: Wie viele Deals müssen Sie in Ihre Pipeline aufnehmen, um Ihre Ziele zu erreichen? Wenn Sie beispielsweise wissen, wie viele Ihrer qualifizierten Leads zu Neukunden konvertieren, können Sie die Zahl der Deals, die Sie in jeder der frühen Phasen der Pipeline benötigen, einfach berechnen.

Ihre Kollegen

Eine Sales-Pipeline hilft sowohl bei der Verbesserung des individuellen als auch des teamweiten Aufgabenmanagements und der Kontrolle. Da alle Ihre Vertriebsmitarbeiter dieselbe Pipeline verwenden, ist es ratsam, dass Sie Ihre Teammitglieder in den Prozess der Entscheidungsfindung während des Aufbaus einbeziehen.

Auf diese Weise hat jeder die Chance, seine Ansichten und Ratschläge einzubringen. Die Beteiligung führt dazu, dass Ihre Sales-Pipeline besser angenommen wird und ein effizienteres Instrument für Kollaboration, Kommunikation und Projektmanagement wird.


Die Phasen Ihrer Vertriebspipeline – Schritt für Schritt erklärt

Keine zwei Unternehmen sind genau gleich. Das gilt auch für Sales-Pipelines. Manche Betriebe verwenden eine fünfstufige Pipeline, andere benutzen bis zu acht Phasen, wieder andere schwören auf sieben Stufen.

Die Anzahl und Art der Phasen Ihrer Verkaufspipeline hängt von mehreren Faktoren ab. Dazu gehören die Art und Weise der Kontaktaufnahme mit den Leads sowie der Typ von Produkt oder Dienstleistung, die Sie verkaufen. Einige Beispiele:

  • Vertriebsmitarbeiter, die SaaS-Tools verkaufen, haben häufig eine Präsentationsphase. In der Verkaufspräsentation führen sie potenziellen Kunden ihr Produkt vor.

  • Autoverkäufer haben in ihrer Pipeline regelmäßig eine Phase für die Testfahrt.

  • Die Pipeline eines Immobilienmaklers enthält wahrscheinlich eine Hausbesichtigung.

Nachfolgend finden Sie einige übliche Phasen und ihre Bedeutung.

Prospecting - die Gewinnung neuer Leads

Jedes Unternehmen hat eine andere Herangehensweise an die Gewinnung von Leads. Diese hängt von seinen Kunden, Produkten und der Organisationsstruktur ab. Beispielsweise können Sie ein spezielles Team für die Lead-Generierung beschäftigen, das sich ausschließlich der Beschaffung neuer Leads widmet, oder Sie generieren Leads in erster Linie durch Marketing-Kampagnen, die herunterladbaren Content, Social-Media-Engagement und E-Mail-Marketing nutzen.

Unabhängig davon, wie Sie vorgehen, ist der erste Schritt in jeder Sales-Pipeline immer derselbe: die Suche nach potenziellen Kunden, die das benötigen, was Sie verkaufen.

Qualifying - Die Qualifizierung von Leads

Bei der Qualifizierung geht es darum, diejenigen Leads herauszufiltern, die für das, was Sie verkaufen, wirklich passend sind. Manchmal wird die Qualifizierung in Lead-Pipelines auch Recherche genannt. Gelegentlich kommt die Qualifizierung auch erst später im Vertriebsprozess, und zwar, nachdem das Vertriebsteam den Kontakt zum potenziellen Neukunden hergestellt hat.

Die Lead-Qualifizierung ist ein unverzichtbarer Schritt, denn sie verhindert, dass Vertriebsmitarbeiter ihre Zeit mit Leads verschwenden, die Ihr Produkt nicht kaufen können oder wollen, nicht zu Ihnen passen und später Probleme verursachen. In diesem Schritt analysieren Sie die Passung mittels Lead-Scoring und trennen „Hot Leads” von „Cold Leads”.

Bei der Lead-Qualifizierung geht es immer um die Beantwortung bestimmter Fragen:

  • Hat der Interessent das passende Budget für Ihr Produkt?

  • Kann der potenzielle Käufer die Kaufentscheidung überhaupt selbstständig treffen, oder muss noch jemand anderes überzeugt werden?

  • Besteht ein echter Bedarf an dem Produkt?

  • Wie hoch ist die tatsächliche Kaufbereitschaft?

Bei einer oder sogar mehreren negativen Antworten besteht eine hohe Wahrscheinlichkeit, dass der Lead nicht gut zu Ihrem Produkt oder Service passt. Mit anderen Worten: Der Lead ist kalt.


Kalte Leads sind nichts Schlimmes, nur möchte man sie nicht in der Pipeline haben. Speichern Sie einfach die Kontaktdaten (oder bewegen Sie sie in eine andere Kategorie, wenn Sie ein CRM-System mit mehreren Pipelines nutzen) und fahren mit Ihrer Arbeit fort.

Gemäß dem Pareto-Prinzip sorgen nur etwa 20 % Ihrer Leads für 80 % des Umsatzes. Wenn Sie also einen Lead finden, der sich deutlich länger als üblich im Verkaufszyklus befindet, stecken Sie ihn in eine andere Kategorie, wie beispielsweise eine Zukunfts-Pipeline oder eine zukünftige Rückrufliste. Denken Sie auch daran, sich eine Erinnerung für das Follow-up einzurichten, um später zu sehen, ob die Umstände sich geändert haben.

Zeit sparen Sie, wenn Sie diesen Prozess durch eine Stagnationsfunktion im CRM automatisieren.

Die Kontaktaufnahme

Dieser Schritt ist ziemlich simpel. Die Phase besteht darin, dass ein Mitglied des Sales-Teams den ersten Kontakt mit einem potenziellen Kunden herstellt, zum Beispiel per Telefon, E-Mail, Social Media, SMS oder in einem persönlichen Gespräch.

Probieren Sie unser Skript für die Kaltakquise aus, um Leads für sich zu gewinnen.

Der Aufbau von Beziehungen

Einfach nur Verkaufen reicht nicht. Ihre Mitarbeitenden sollten sich in jeder Phase der Buyer’s Journey so um potenzielle Kundinnen und Kunden bemühen, dass Beziehungen entstehen.

Kundenpflege heißt übrigens nicht, dass Ihr Salesteam Ihrer Kundschaft durch ständige Anrufe oder E-Mails auf die Nerven geht. Eher besteht sie darin, einfach mal einen für den Kunden besonders interessanten Artikel weiterzuleiten oder seine Posts auf LinkedIn zu liken. Schlichtes Zuhören und die Beantwortung von Einwänden sind ebenfalls sehr einfache Mittel der Beziehungspflege. Das Ziel ist es, beim Kunden Vertrauen aufzubauen, sodass er mit einem guten Gefühl bei Ihnen kauft.

Dieser Teil der Pipeline umfasst normalerweise mehrere Phasen, je nachdem, wie viele Touchpoints die Leads und Interessenten brauchen, um zu Kunden zu werden.

Der Geschäftsabschluss

Nachdem Ihre Vertriebsmitarbeiter den Kontakt hergestellt, das Produkt erklärt und Vertrauen erweckt haben, wird es Zeit für den Geschäftsabschluss.

Doch wie unterbreiten Sie das Kaufangebot? Die Antwort hängt stark von Ihren Teammitgliedern, der Vertriebsorganisation und nicht zuletzt von Ihrem Kundenkreis ab. Zum Teil kommt vom Kunden direkt eine Zusage. In anderen Fällen sind vielleicht Zugeständnisse notwendig, um das Geschäft abzuschließen. In jedem Fall sollten die speziellen Zugeständnisse bereits im Vorfeld von Ihnen als akzeptabel bewertet werden.

Wenn ein Kunde direkt vor dem Abschluss verschwindet, unternehmen Sie ein paar Versuche der Kontaktaufnahme. Anschließend schicken Sie eine Nachricht, in der Sie Ihr Verständnis dafür ausdrücken, dass es möglicherweise nicht der richtige Zeitpunkt war, der Interessent sich jedoch bei Bedarf gerne wieder bei Ihnen melden darf.

Danach kennzeichnen Sie den Kontakt als „Cold Lead” bzw. „kalten Lead”.

Die Weiterverfolgung von Cold Leads

Apropos „Cold Leads”, die Kontaktaufnahme mit kalten Leads sollte auch eine Phase in Ihrer Pipeline sein. Denn dass sie beim Erstkontakt noch nicht kaufen wollten, bedeutet nicht zwangsläufig, dass sie auch beim nächsten Versuch ablehnen.

Schauen Sie in Abständen bei ihnen vorbei, um zu sehen, wie es ihnen geht und was sie vorhaben (das ist auch Teil des Beziehungsaufbaus). Man weiß es nie; möglicherweise verfügen sie jetzt über das Budget, die Autorität oder den Bedarf, an dem es vorher fehlte.


Sind Sie neugierig geworden? Zum kostenlosen Pipeline-Kurs geht es hier entlang!


So bauen Sie die Pipeline für Ihr Unternehmen

Schritt 1: Machen Sie eine Bestandsaufnahme Ihrer Kaufinteressenten

Ganz am Anfang, also bevor Sie überhaupt eine Pipeline haben, verfügen Sie in der Regel erst einmal nur über eine Liste von potenziellen Kunden und Kundinnen, bei denen Sie ein Kaufinteresse für Ihr Produkt annehmen. Wenn es sich um viele Interessentinnen und Interessenten handelt, ist eine gezielte Unterstützung beim Managen der Kontakte und auch bei der Verwaltung der Interaktionen mit den potenziellen neuen Leads für Sie vorteilhaft.

Ein Weg, Verkaufschancen nachzuverfolgen, sind Tabellenkalkulationsprogramme wie Google Sheets oder Excel. Unsere kostenlose Vorlage soll Ihnen den Anfang erleichtern. Alternativ dazu funktioniert natürlich auch spezielle CRM-Software.

Die Verwendung einer Tabellenkalkulationsvorlage ist dann sinnvoll, wenn die Zahl der gleichzeitig zu verwaltenden Geschäfte unter zehn beträgt, oder wenn Sie gerade erst anfangen und Ihre Pipeline organisieren möchten, bevor Sie ein spezielles Tool für die Verwaltung finden.

Ein CRM-System ist aber definitiv das effizientere Tool, wenn Sie nicht nur einige wenige Geschäftsabschlüsse und einige wenige Vertriebsmitarbeiter haben. CRM-Systeme erlauben Teams die gemeinschaftliche Bearbeitung von Geschäften, das unkomplizierte Bewegen von Deals von einer Pipeline-Phase in die nächste sowie das mühelose Verlinken mit den Kontaktdaten der Interessenten. Wichtig ist auch, dass die CRM-Software es Sales Managern ermöglicht, den Fortschritt des gesamten Teams auf dem Weg zu ihren Umsatzzielen im Auge zu behalten.

Brauchen Sie noch mehr Gründe für einen genaueren Blick auf ein CRM? Wir erläutern Ihnen die Vorzüge von CRMs in Kürze.

Schritt 2: Richten Sie die Phasen Ihrer Vertriebspipeline ein

Es passiert leicht, dass sich Vertriebsmitarbeitende zu hohe Ziele stecken: Manchmal erscheinen die Quartals- oder Jahresziele fast überwältigend. Es gibt aber einen Weg, das Gefühl von Überforderung in den Griff zu bekommen: Teilen Sie jeden Deal in die täglichen Aktivitäten auf, die Vertriebsmitarbeitende unternehmen müssen, um ein Geschäft abzuschließen.

Genau das ist es, was Ihre Pipeline misst und managt: Aktivitäten. Indem sich Ihr Team auf Vertriebsaktivitäten fokussiert, wachsen die Chancen auf mehr Erfolg und das Erreichen der Umsatzziele.

Beim Entwurf der Phasen in Ihrer Pipeline sollten Sie sowohl die üblichen Vertriebsaktivitäten Ihres Teams berücksichtigen als auch diejenigen, die Sie als besonders wirksam für den Geschäftserfolg wahrnehmen. Verwenden Sie die obige Liste von Sales Pipeline-Phasen als Leitfaden oder arbeiten Sie die Schritte Ihres eigenen Sales-Prozesses und Ihrer Vertriebsstrategie selbst aus.

Wenn Sie mehr Ideen möchten, werfen Sie gerne einen Blick in unseren Leitfaden zum aktivitätsbasierten Verkauf.

Schritt 3: Verfeinern Sie nach und nach Ihre Phasen

Sobald Sie Ihre Vertriebspipeline implementiert haben, werden Sie feststellen, dass bestimmte Arten von Gesprächen zwischen Mitarbeitenden und potenziellen Kunden sich regelmäßig wiederholen. Als Immobilienmakler zum Beispiel sehen Sie vielleicht den Bedarf für eine Spalte „Käufer beruhigen”, wenn Sie es viel mit nervösen Käufern zu tun haben. Sie entscheiden, ob sich diese regelmäßig auftretenden Ereignisse als Verkaufsphasen in Ihrer Pipeline eignen.

Klar definierte und geplante Phasen stellen die fundamentalen Bausteine Ihrer Pipeline dar. Sie versetzen Sie in die Lage, den Umsatz mit angemessener Genauigkeit vorherzubestimmen.

Vielleicht braucht es mehrere Anläufe, bis Sie herausfinden, was für Ihr Unternehmen am besten funktioniert. Einige Phasen erweisen sich in der Regel als überflüssig, andere erweisen sich als sehr hilfreich.

Schritt 4: Halten Sie Ihre Pipeline auf dem Stand

Sie haben eine Pipeline aufgesetzt und Ihre Kontakte und Deals hineingegeben. Wie aber stellen Sie sicher, dass die Pipeline aktuell bleibt?

Dieser Teil ist nicht ganz einfach. Gerade Teams, die noch keine Erfahrung mit Pipelines haben, können sich anfangs schwertun, die Eingabe und das Bewegen von Deals durch die Phasen hindurch als Teil Ihrer Routine anzunehmen. Der Schlüssel liegt darin, das Bewegen von Deals durch die Pipeline einzuüben, bis es zur Gewohnheit wird.

Am einfachsten geht das, wenn Sie sich die Phasen Ihrer Pipeline als To-Do-Liste vorstellen. Jede Phase korreliert mit einer Aktivität, die Ihr Team ausführen muss. Sobald eine Aktivität komplettiert ist, bewegt Ihr Team den Deal in die nächste Phase. Es kann eine Zeit dauern, bis Ihr Team den Dreh raus hat, aber nach einer Weile wird die Pipeline ein wertvolles Werkzeug für sie. Sie zeigt ihnen, was sie getan haben, was noch ansteht und wo in der Pipeline jedes Geschäft steht.


Bonustipp: Deals bewegen von Phase zu Phase – das richtige Timing

Einige Phasen sind wie Checklisten: Wenn Sie den Kontakt hergestellt oder ein Meeting angesetzt haben, ist die Aktivität erledigt und der Deal wird in die nächste Phase verschoben.

Bei anderen Phasen, wie zum Beispiel der Lead-Qualifizierung, sind die Regeln zum Bewegen des Deals nicht ganz so klar umrissen. Einiges können Sie aber tun, um Irritationen darüber zu vermeiden, in welche Phase der Deal denn nun gehört.

  • Erstens: Seien Sie sehr konkret, wenn es um potenziell unklare Phasen geht. Definieren Sie unmissverständlich, welche Bedingungen erfüllt sein müssen, damit ein Lead qualifiziert ist.

  • Zweitens: Sie sollten darüber nachdenken, ob Sie einige der größeren Phasen in kleinere und leichter zu erledigende Schritte aufteilen. Das könnte zum Beispiel bedeuten, dass die Kontaktaufnahme in drei Phasen zerfällt: „Erstkontakt”, „Meeting ansetzen” und „Präsentation”.

  • Drittens: Wenn Sie zu viele Phasen haben und das Verschieben von Deals von einer zur anderen mühsam wird, sollten Sie möglicherweise das Gegenteil tun und das Ganze straffen. Ihre Pipeline ist ein wichtiges Tool, aber Ihre Vertriebsmitarbeitenden sollten nicht zu viel Zeit mit ihrer Verwaltung verbringen.


Hilfreiche Tools für den Aufbau und die Pflege Ihrer Pipeline

Von der Haftnotiz bis zur Excel-Tabelle - Ihre Pipeline können Sie mit vielen verfügbaren Hilfsmitteln aufbauen und managen.

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Aber Vorsicht: Wenn Sie einen komplexen oder langen Verkaufszyklus haben, oder auch mehr als zehn Kontakte verwalten, kann eine Tabelle schnell aus dem Ruder laufen. Auch aus Gründen der Effizienz ist es dann für Sie wahrscheinlich besser, ein CRM zu nutzen. Ein gutes CRM hält Sie immer auf dem Laufenden, indem es Kontakte mit Deals verlinkt, die E-Mail-Korrespondenz integriert, Ihnen die Umsatzzahlen Ihres Teams in Echtzeit zeigt und bestimmte Aufgaben automatisiert.

Pipedrive beispielsweise bildet Ihren Vertriebsprozess präzise in seinen Pipelines ab. Auch wenn Sie mehr als ein Team managen und sich die Verkaufsprozesse unterscheiden, ist das kein Problem. Sie können für jedes einzelne Ihrer Sales-Projekte Pipelines hinzufügen.

Das intuitive Interface von Pipedrive erleichtert Vertriebsmitarbeitenden die Erfassung ihrer Tätigkeiten: Sie loggen sich ein und arbeiten täglich auf der Plattform, erledigen Aufgaben, markieren sie als erledigt und schicken E-Mails direkt aus Pipedrive. Mit Integrationen vom Pipedrive Marketplace oder der Anrufverfolgung, kann ihr Team sogar von der Plattform aus telefonieren.


Abschließende Gedanken

Richtig implementiert, verwaltet und aktualisiert, helfen die Phasen der Vertriebspipeline Ihnen und Ihrem Vertriebsteam bei der nahtlosen Verfolgung von Deals und Aktivitäten.

Achten Sie darauf, dass Sie die Phasen Ihrer Lead-Pipeline auf der Grundlage der umsatzorientierten Aktivitäten Ihres Salesteams aufbauen. Zögern Sie nicht, Korrekturen vorzunehmen, wenn Ihre Pipeline mehr oder weniger Phasen braucht: Die Verfeinerung Ihrer Pipeline macht sie präziser, sodass Sie Ihre Zahlen leichter erreichen.

Mit einer klaren, funktionierenden Pipeline können Sie ermitteln, was Umsatz bringt, und mehr davon machen.

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