Die richtige Datenbanksoftware für KMU trackt Kundeninteraktionen, Lagerbestände und Verkäufe, ohne dass Sie zwischen Tabellenkalkulationen hin- und herspringen müssen. Statt mühsam Dateien zu durchsuchen finden Sie so schnell benötigte Informationen.
Es gibt zwei Haupttypen: einfache Plattformen, die sofort einsatzbereit sind, oder vollständig anpassbare Datenbankprogramme, die technisches Know-how erfordern. Welche Lösung am besten ist, hängt von den technischen Fähigkeiten Ihres Teams und dem täglichen Workflow ab.
In diesem Artikel erfahren Sie, was Datenbanksoftware für kleine Unternehmen leistet, welchen Typ von Datenbank Sie benötigen und welche Optionen empfehlenswert sind.
Was ist Datenbanksoftware für kleine Unternehmen?
Datenbanksoftware für den Mittelstand ersetzt verstreute Dateien durch ein verbundenes System. Anders als Tabellenkalkulationen versteht sie, wie Ihre Daten zusammenhängen, verhindert Duplikate und sorgt für präzise Informationen, auf die Ihr gesamtes Team zugreifen kann.
Eine moderne Datenbanksoftware hilft kleinen Unternehmen, wichtige Informationen zu organisieren. Sie übernimmt das Datenmanagement für Bereiche wie:
Kundeninformationen. Protokolliert Interaktionen, verfolgt die Kaufhistorie und erstellt detaillierte Profile. So sehen Sie den gesamten Verlauf einer Anfrage sofort.
Bestand. Aktualisiert Lagerbestände in Echtzeit und erfasst Lieferantendetails. Wenn ein Produkt knapp wird, werden Sie rechtzeitig informiert, bevor es ausverkauft ist.
Verkäufe und Transaktionen. Speichert Bestellungen, Rechnungen und Zahlungsabläufe, sodass Sie jederzeit den Status eines Geschäfts kennen. Rechnungen können Kund:innen sofort angezeigt werden.
Produktkataloge. Verwaltet Produktbeschreibungen, Preise und Verfügbarkeiten. Ändern Sie einen Preis, wird er automatisch über alle Vertriebskanäle synchronisiert.
Kunden-Support-Tickets. Zeichnet Beschwerden, Lösungen und Reaktionszeiten auf und gibt Ihrem Team bei jedem Kontakt den nötigen Kontext. Wenn sich ein:e Kund:in erneut meldet, sind vorherige Gespräche sichtbar.
Abonnements und Mitgliedschaften. Kümmert sich um Abrechnungszyklen, Verlängerungen und die Benutzeraktivität. Läuft eine Mitgliedschaft bald ab, wird das Profil mit einer Erinnerungsnotiz markiert.
Eine gut aufgebaute Datenbank ersetzt stundenlange manuelle Aktualisierungen durch Automatisierung. Sie ruft Kund:innen, Bestellungen oder Produkte in Sekunden auf und zeigt Trends auf, die Sie sonst übersehen würden.
Nicht jede Datenbanksoftware funktioniert gleich. Manche Tools sind sofort einsatzbereit, während andere eine technische Einrichtung erfordern. Hier sind die drei Hauptarten von Datenbanklösungen für das Datenmanagement kleiner und mitlerer Unternehmen.
1. Datenbankgestützte Business-Software (am besten für kleine Unternehmen)
Datenbankgestützte Software wie Pipedrive basiert auf Datenbanken, verbirgt aber deren Komplexität. Sie sehen keine Tabellen, keinen Code und keine technischen Einstellungen. Stattdessen erhalten Sie ein einfaches Dashboard, um Ihre Geschäftsdaten zu durchsuchen und zu organisieren.
So funktioniert es: Mit Pipedrive können Sie Datensätze erstellen und Felder auswählen, die Sie einfügen möchten (z. B. „Kundenname“ oder „Produktpreis“). Das Datenbankprogramm übernimmt die Datenstruktur und hält im Hintergrund alles synchron.
Eine kurze Zusammenfassung datenbankgestützter Business-Software:
Anforderungen | Details |
Technische Fähigkeiten | Gering – keine Programmier- oder Datenbankkenntnisse erforderlich |
Einrichtung | Schnell – wählen Sie eine Vorlage und beginnen Sie sofort mit der Dateneingabe |
Für wen? | Ideal für Einzelunternehmen und kleine Teams, die eine einfache Lösung möchten |
Benutzerdefinierte Einrichtung | Optional – sofort einsatzbereit, aber Sie können Felder und Workflows anpassen |
Unternehmen nutzen datenbankgestützte Software für:
Vertriebs-Tracking
Bestandsmanagement
Rechnungen und Zahlungen
Diese Art von Datenbanksoftware für KMU ist besser für alltägliche Nutzer:innen geeignet als für Entwickler:innen. Sie basiert auf Vorlagen und Funktionen für tägliche Aufgaben wie den Vertrieb oder die Verwaltung von Kundenanfragen.
2. SQL-Datenbanksoftware (am besten für maßgeschneiderte, strukturierte Systeme)
SQL-Datenbanken wie MySQL oder PostgreSQL speichern Geschäftsdaten in strukturierten Tabellen – ähnlich wie Tabellenkalkulationen, aber wesentlich leistungsfähiger. Sie definieren, welche Informationen erfasst werden sollen und wie diese miteinander verknüpft sind.
So funktioniert es: SQL-Datenbanksoftware ermöglicht es Entwickler:innen, die Datenbankstruktur (Schema) zu erstellen. Sie legen Datenbeziehungen fest (z. B. die Verknüpfung von Kund:innen mit Bestellungen) und schreiben Abfragen, um Informationen zu verwalten oder abzurufen.
Der Zugriff erfolgt über die Programmiersprache SQL. Damit können Sie Datensätze hinzufügen, Berichte erstellen und Tabellen verbinden. Das bietet volle Kontrolle, erfordert aber Fachwissen im Bereich Datenmanagement.
Ein Beispiel: Ihre relationale SQL-Datenbank könnte eine Kundentabelle und eine Bestelltabelle enthalten. Jede:r Kund:in hat eine eindeutige ID, den sogenannten Primärschlüssel. In der Bestelltabelle erscheint dieselbe Kunden-ID als Fremdschlüssel, der Bestellungen mitKund:innen verknüpft.
Diese Verbindung ermöglicht es, Daten aus beiden Tabellen abzurufen, z. B. alle Kund:innen, die an einem bestimmten Tag eine Bestellung aufgegeben haben. Diese strukturierten Daten können Sie auch für Berichte nutzen oder mit anderen Business-Tools verbinden.
Eine kurze Zusammenfassung von SQL-Datenbanklösungen:
Anforderungen | Details |
Technische Fähigkeiten | Mittel bis hoch – erfordert Kenntnisse in SQL und Datenbankdesign |
Einrichtung | Moderat – beinhaltet Schema-Design, Hosting und App-Integration |
Für wen? | Für Unternehmen mit technischen Ressourcen und einem Entwicklerteam |
Benutzerdefinierte Einrichtung | Ja – alles von der Struktur bis zu den Berichten muss manuell konfiguriert werden |
KMU nutzen SQL-Datenbanksoftware für:
E-Commerce-Systeme – Speicherung von Kund:innen, Produkten, Bestellungen und Transaktionen in verknüpften Tabellen
Individuelle interne Tools – Aufbau von Backends für Einsatzplanung, Auftragsverfolgung oder Bestellabwicklung
Business-Reporting und Dashboards – Erstellung detaillierter Berichte über verschiedene Datenpunkte (z. B. Umsatz nach Region oder Customer Lifetime Value)
SQL-Datenbanken sind ideal für Unternehmen im Mittelstand, die ein maßgeschneidertes System benötigen und Zugang zu technischen Ressourcen haben. Sie erhalten volle Kontrolle über Speicherung und Nutzung von Daten, benötigen für Aufbau und Pflege jedoch Entwickler:innen.
3. NoSQL-Datenbanklösungen (am besten für flexible, dynamische Daten)
NoSQL-Datenbanken speichern Geschäftsdaten flexibler als traditionelle tabellenbasierte Systeme. Statt auf Zeilen und Spalten setzen sie auf Dokumentstrukturen mit Schlüssel-Wert-Paaren.
So funktioniert es: NoSQL-Datenbanklösungen ermöglichen es Entwickler:innen, Sammlungen (ähnlich wie Ordner) anzulegen, die Dokumente enthalten. Jedes Dokument ist eine eigenständige Datendatei, z. B. ein Kundendatensatz. Diese Dokumente nutzen JSON, das wie eine Liste aus Beschriftungen und Werten aussieht.
Der Wert (Daten, z. B. „Max Mustermann“) folgt auf den Schlüssel (eine Beschriftung wie „Name“). Alle Informationen zu Max befinden sich in einem einzigen Dokument. Sie müssen keine separate Tabelle verknüpfen wie bei SQL. Wenn Sie den Bestellverlauf eines Kunden oder einer Kundin sehen möchten, schauen Sie direkt in das Dokument.
NoSQL-Datenbanken arbeiten ohne strenge Regeln. Zwei Kundendokumente können unterschiedliche Felder enthalten – und das ist in Ordnung. Diese Flexibilität ist ein Vorteil, erfordert jedoch eine sorgfältige Planung durch Ihre Entwickler:innen, um das Datenmanagement sauber zu halten.
Eine kurze Zusammenfassung von NoSQL-Datenbanklösungen:
Anforderungen | Details |
Technische Fähigkeiten | Hoch – Entwickler:innen benötigen Kenntnisse über flexible Datenformate und Dokumentstrukturen |
Einrichtung | Variabel – gehostete Lösungen sind einfach, individuelle Setups erfordern mehr Vorbereitung |
Für wen? | Für Unternehmen, die Systeme mit sich schnell verändernden oder komplexen Daten entwickeln |
Benutzerdefinierte Einrichtung | Ja – Entwickler:innen legen fest, wie Daten gespeichert, abgerufen und verknüpft werden |
KMU könnenn NoSQL-Datenbank für Folgendes nutzen:
Nutzerprofile mit Aktivitätslogs – Speicherung von Kontaktdaten, Präferenzen und Nutzungsverläufen in Apps oder auf Webseiten
Echtzeit-Messaging und Chat-Systeme – schnelle Übertragung und Speicherung von Nachrichten über Geräte und Nutzer:innen hinweg
Backends für Mobile- und Web-Apps – Unterstützung flexibler Datenanforderungen, inklusive Benachrichtigungen, Nutzertracking und personalisierten Inhalten
NoSQL-Datenbanken eignen sich am besten für Unternehmen, die Systeme entwickeln, die schnell wachsen und sich verändern müssen. Sie bieten mehr Freiheit im Datenmanagement, erfordern jedoch die Expertise von Entwickler:innen, um reibungslos zu funktionieren.
9 beste Datenbanksoftware-Lösungen für KMU
Hier finden Sie einen Vergleich von neun Datenbanklösungen, inklusive ihrer wichtigsten Funktionen, ihrer Arbeitsweise und für welche Unternehmen sie am besten geeignet sind.
1. Pipedrive CRM
Pipedrive ist ein vertriebsorientiertes CRM. Es hilft kleinen Unternehmen, Kundenbeziehungen zu verwalten, Deals nachzuverfolgen und Workflows zu automatisieren. Im Hintergrund läuft eine strukturierte SQL-basierte Datenbank, die starke Datenmanagement-Funktionen bietet.
Es funktioniert wie eine Datenbank, verwendet anstatt von klassischen Tabellen jedoch Pipelines und Listen zur Organisation von Informationen.

Die wichtigsten Funktionen von Pipedrive:
Individuelle Datenfelder - Erstellen Sie Felder für alles, was Sie tracken möchten – von Projektmeilensteinen bis hin zu Kundenpräferenzen. IT-Dienstleister können z. B. die Hardware-Spezifikationen und Service-Historien ihrer Kund:innen erfassen.
Kanban-Style Pipeline-Management - Leads, Deals und Aufgaben lassen sich visuell per Drag-and-Drop steuern. SaaS-Unternehmen und KMUs nutzen diese Funktion unserer Datenbanksoftware, um Testnutzer:innen nachzuverfolgen, Leads durch Onboarding-Stufen zu führen und Upgrade-Potenziale zu erkennen.
Automatisierte Workflows - Richten Sie Regeln ein, um E-Mails auszulösen oder Statusupdates auf Basis von Kundenaktionen vorzunehmen. Ein Beispiel: Ein E-Commerce-Shop kann automatisch Erinnerungen für abgebrochene Warenkörbe versenden.
Integration mit Drittanbieter-Tools - Verknüpfen Sie Apps wie Zapier, QuickBooks oder Google Workspace, um Geschäftsprozesse zentral zu steuern. Marketing-Teams könnenso Kampagnendaten synchronisieren, damit alle Mitglieder die neuesten Kennzahlen sehen.Massenimport und -export - Laden Sie strukturierte Daten einfach hoch oder exportieren Sie sie – ohne komplexe Datenbankabfragen oder Programmierkenntnisse. Leads, Deals, Produkte, Notizen und Aktivitäten lassen sich gleichzeitig und auf benutzerfreundliche Weise importieren.
So funktioniert es: Pipedrive organisiert Informationen in Pipelines, um Vertrieb, Kundeninteraktionen und Geschäftsprozesse zu verfolgen. Jede Pipeline besteht aus Phasen wie Lead-Qualifizierung, Follow-ups oder Abschluss. Mit den integrierten Berichten erhalten Sie Einblicke in Kunden- und Verkaufsinformationen und sorgen gleichzeitig für Datenintegrität.

Für wen es am besten geeignet ist: Kleine Unternehmen, die ein CRM mit Datenbankfunktionen zur Vertriebsautomatisierung benötigen. Besonders vorteilhaft ist es für Teams, die Kundeninteraktionen, Vertriebspipelines und Marketingaktivitäten steuern.
2. Knack
Knack ist eine cloudbasierte Datenbankplattform. Sie bietet einen anpassbaren Web-App-Builder, mit dem Sie individuelle Datenbanken, Workflows und Berichte erstellen können.

Quelle: Knack
Die wichtigsten Funktionen von Knack:
Visueller App-Builder - Per Drag-and-Drop lassen sich Datenbanken, Formulare und Vertriebs-Dashboards ganz ohne Programmierkenntnisse erstellen
Rollenbasierter Zugriff - Steuern Sie, wer verschiedene Teile Ihrer Datenbank sehen und bearbeiten darf
Automatisierte Workflows - Richten Sie Trigger ein, die E-Mails versenden, Datensätze aktualisieren oder Berichte erstellen, sobald Nutzer:innen Handlungen durchführen
Individuelle Portale - Erstellen Sie separate Logins für Mitarbeitende, Kund:innen oder Lieferanten – jeweils mit personalisierten Ansichten
So funktioniert es: Knacks Interface konzentriert sich auf Datenobjekte wie Datenbanktabellen. Sie können Felder definieren und Beziehungen zwischen Objekten festlegen. Mit einem Point-and-Click-Editor können Sie interaktive Ansichten wie Formulare, Tabellen oder Berichte erstellen.
Für wen es am besten geeignet ist: Kleine Unternehmen ohne ein eigenes Entwicklerteam. Knack eignet sich auch für Firmen, die Kundendatenbanken, Bestände oder Bestellprozesse auf eine Weise abbilden möchten, die mit Tabellenkalkulationen nicht effizient umsetzbar ist.
3. Airtable
Airtable ist eine cloudbasierte Plattform, die Tabellenkalkulationen mit der Struktur einer Datenbanklösung kombiniert. Die gridbasierte Oberfläche ermöglicht es Nutzer:innen, Daten zu organisieren und gemeinsam zu bearbeiten.

Quelle: Airtable
Die wichtigsten Funktionen von Airtable:
Tabellenähnliche Oberfläche - Daten können in einer Rasteransicht eingegeben, sortiert und gefiltert werden.
Vielfältige Ansichten - Wechseln Sie zwischen Tabellen-, Kalender-, Kanban- und Galerieansicht, um verschiedene Workflows zu steuern.
Vorlagen - Nutzen Sie Templates, um Datenbanken für Aufgaben wie Content-Planung oder Bestandsverwaltung einzurichten.
Eingebaute Integrationen - Verbinden Sie Airtable mit Tools wie Slack, Google Workspace oder Shopify.
So funktioniert es: Airtable organisiert Daten in sogenannten Bases, die wie kollaborative Arbeitsbereiche funktionieren. Jede Base enthält Tabellen (ähnlich wie in Excel), in denen Felder definiert, Dateien angehängt und Datensätze miteinander verknüpft werden, um Beziehungen aufzubauen.
Für wen es am besten geeignet ist: Kleine Unternehmen mit Marketing-Teams, die Content-Planung und Projektmanagement-Aufgaben durchführen.
4. MongoDB
MongoDB ist eine dokumentenbasierte NoSQL-Datenbanksoftware, die es kleinen und mittleren Unternehmen ermöglicht, Daten ohne vordefiniertes Schema zu speichern. Das ist besonders praktisch, wenn sich gespeicherte Informationen im Laufe der Zeit ändern.

Quelle: MongoDB
Die wichtigsten Funktionen von MongoDB:
Flexibilität im Datenformat - Neue Felder können hinzugefügt werden, ohne die gesamte Datenbank anpassen zu müssen.
Skalierbarkeit - Daten werden auf mehrere Server verteilt, um wachsende Datenmengen und Arbeitslasten zu bewältigen.
Volltextsuche - Eingebaute Suchfunktionen helfen, Informationen zu filtern und schnell abzurufen.
Cloud-basierte Optionen - Eine verwaltete Cloud-Lösung bietet automatisches Skalieren und Backups.
So funktioniert es: MongoDB speichert Daten in sogenannten Collections anstelle von Tabellen. Jeder Eintrag ist ein Dokument mit Schlüssel-Wert-Paaren – ähnlich wie ein Kontaktverzeichnis Namen und Telefonnummern speichert. Die Struktur kann jederzeit flexibel angepasst werden, wenn sich die Anforderungen Ihres Unternehmens ändern.
Für wen es am besten geeignet ist: Kleine Unternehmen im E-Commerce, die Produktkataloge, Kundenprofile oder Content-Management-Systeme verwalten. MongoDB eignet sich für Firmen, die mehr Flexibilität im Datenmanagement benötigen als traditionelle Datenbanksoftware für KMU bieten kann.
Sales Dashboard Template
5. MySQL
MySQL ist ein Open-Source-Datenbank-Managementsystem (RDBMS), mit dem Unternehmen strukturierte Daten effizient verwalten können.

Quelle: MySQL
Die wichtigsten Funktionen von MySQL:
Sichere Speicherung - MySQL verwendet standardmäßig die InnoDB-Engine, die Transaktionen zuverlässig verarbeitet. Bei Stromausfällen oder Systemabstürzen stellt MySQL die Daten wieder her, um Daten-Korruption zu verhindern.
Datenreplikation - MySQL spiegelt Daten auf mehrere Server. Fällt der Hauptserver aus, übernimmt sofort ein Backup. Ein Handelsunternehmen kann die Bestandsdaten so in Echtzeit sowohl online als auch in den Filialen aktuell halten.
MySQL Workbench - Ein integriertes Visualisierungstool ermöglicht es, Datenbanken zu entwerfen und zu analysieren, ohne komplexen Code schreiben zu müssen. Entwickler:innen können so visuelle Modelle für die Datenbankstruktur erstellen, bevor sie implementiert werden.
Partitionierung - Große Datenbanken können in kleinere Abschnitte unterteilt werden, um die Performance zu steigern. So kann ein Online-Shop mit Millionen Kundendatensätzen Daten nach Region oder Jahr segmentieren und Abfragen beschleunigen.
Für wen es am besten geeignet ist: Unternehmen, die eine leistungsstarke und gleichzeitig kosteneffiziente Datenbanksoftware für KMU suchen. Dank Open-Source-Lizenz fallen keine Lizenzgebühren an. MySQL eignet sich sowohl für kleine Unternehmen als auch für große Anwendungen.
6. PostgreSQL
PostgreSQL ist eine weitere Open-Source-Datenbank (RDBMS). Sie verarbeitet komplexe Abfragen und eignet sich besonders für Datenanalysen sowie die Echtzeit-Verarbeitung (z. B. bei Transaktionen).

Quelle: PostgreSQL
Die wichtigsten Funktionen von PostgreSQL:
Unterstützung komplexer Datentypen - Speichert ein breites Spektrum an Daten, darunter JSON, XML, Geo-Koordinaten und benutzerdefinierte Datenstrukturen.
Erweiterte Automatisierung - Automatisiert wiederkehrende Aufgaben, etwa das Aktualisieren von Beständen oder das Benachrichtigen von Kund:innen über den Versand.
Multi-Version Concurrency Control (MVCC) - Mehrere Nutzer:innen können gleichzeitig auf Daten zugreifen und Änderungen vornehmen – ohne dass das System langsamer wird.
Volltextsuche - Leistungsstarke Suchfunktionen helfen Unternehmen, relevante Informationen in Produktkatalogen, Kundendatenbanken oder Support-Tickets zu finden.
Für wen es am besten geeignet ist: Unternehmen mit datenintensiven Anwendungen und Analysen. PostgreSQL eignet sich, um Kunden-Insights zu generieren, Finanzprognosen zu erstellen oder Logistikprozesse zu tracken. Dank Open-Source-Modell bleiben die Kosten trotz Enterprise-Funktionen niedrig.
7. Oracle Database
Oracle Database ist ein relationales Datenbanksystem des Unternehmens Oracle. Diese Datenbanksoftware hilft KMU, großvolumige, strukturierte Daten für Anwendungen wie Transaktionsverarbeitung, Analysen und Data Warehousing zu verwalten.

Quelle: Oracle Database
Die wichtigsten Funktionen von Oracle Database:
Automatisiertes Datenmanagement - Automatisiert Performance-Tuning, Backups und Indizierung – reduziert den manuellen Administrationsaufwand.
Erweiterte Sicherheit - Bietet Verschlüsselung, Datenmaskierung und rollenbasierte Zugriffskontrolle, um sensible Geschäftsdaten wie Kundenndaten zu schützen.
Flexible Bereitstellung - Wahlweise On-Premise, Cloud-basiert oder als Hybridlösung nutzbar.
Für wen es am besten geeignet ist: Unternehmen, die eine Hochleistungs-Datenbank mit umfassenden Sicherheitsfunktionen benötigen. Besonders nützlich in Branchen, die eine kontinuierliche Datenverfügbarkeit verlangen – z. B. Banken, Telekommunikation oder großflächiger Einzelhandel.
8. Microsoft SQL Server
Microsoft veröffentlichte SQL Server 1989 als relationale Datenbank für Windows-Anwendungen. Heute ist es ein Enterprise-System für Transaktionsverarbeitung, Analysen und Business Intelligence.

Quelle: Microsoft SQL Server
Die wichtigsten Funktionen von Microsoft SQL Server:
Integration ins Microsoft-Ökosystem - Funktioniert nahtlos mit Microsoft Excel, Power BI und Azure zur Berichtserstellung, Datenanalyse und Cloud-Speicherung.
Disaster Recovery - Mehrere Mechanismen stellen sicher, dass Daten jederzeit zugänglich bleiben.
Integrierte Sicherheitsfunktionen - Beinhaltet Verschlüsselung, rollenbasierte Zugriffskontrolle und Auditing-Tools für Datenschutz und Compliance.
KI-gestützte Performance-Optimierung - Nutzt intelligente Abfrageverarbeitung und Machine Learning zur Steigerung der Systemleistung.
Für wen es am besten geeignet ist: Unternehmen, die bereits stark in Microsoft-Produkte investieren. SQL Server eignet sich für Anwendungen mit hohen Sicherheits- und Cloud-Integrationsanforderungen – darunter Finanzdienstleister und Gesundheitsunternehmen.
9. SQLite
SQLite ist ein schlankes, dateibasiertes relationales Datenbanksystem. Anders als die meisten Systeme benötigt es keine Installation oder Konfiguration – ideal für lokale Speicheranforderungen.

Quelle: SQLite
Die wichtigsten Funktionen von SQLite:
Serverlose Architektur - Speichert Daten in einer einzigen Datei – ohne separaten Datenbankserver.
Keine Konfiguration - Erfordert keine Einrichtung, leicht einsetzbar auch ohne tiefes IT-Know-how. Ideale Datenbanksoftware für Startups, Kleinunternehmer:innen und KMU.
Plattformübergreifend - Funktioniert auf Windows, macOS, Linux und mobilen Betriebssystemen.
Ressourcenschonend - Optimal für mobile Apps oder kleinere Anwendungen.
Für wen es am besten geeignet ist: Entwickler:innen und kleine Unternehmen, die eine Datenbank ohne Server-Infrastruktur benötigen. SQLite eignet sich besonders für lokale Datenspeicherung in Apps und Business-Tools ohne Multi-User-Anforderungen oder Big-Data-Prozesse.
So wählen Sie das richtige Datenbankprogramm für Ihr KMU
Die passende Datenbank hängt von Ihren Geschäftsanforderungen, IT-Kenntnissen und Ihrem Budget ab. Folgende Punkte sollten Sie berücksichtigen:
Datenart und -struktur. Relationale Datenbanken wie MySQL sind ideal, wenn Ihr Unternehmen strukturierte Daten (Transaktionen, Bestände) verwaltet. NoSQL-Lösungen sind besser für unstrukturierte Daten, z. B. Social-Media-Interaktionen.
Anwendungsfall. Manche Unternehmen brauchen klassische Datenbanken, andere profitieren von Tools zur Lead- und Vertriebsverwaltung. Ein Beispiel: Pipedrive hilft, Kundenkontakte und Sales-Pipelines zu steuern.
Skalierbarkeit und zukünftiges Wachstum. Ein kleines Unternehmen mit einer einfachen Webseite kann mit einem leichten Tool starten. Unternehmen mit Wachstumspotenzial sollten skalierbare Cloud-Datenbanken in Betracht ziehen.
Lernkurve & Wartung. Ohne IT-Abteilung lohnt sich ein No-Code-Tool wie Pipedrive. Komplexere Systeme wie Oracle erfordern spezialisierte Admins.
Budget. Open-Source-Systeme sind kostenlos, kommerzielle Produkte dagegen lizenzpflichtig. Cloud-Lösungen wie Pipedrive bieten flexible Abo-Modelle – ideal für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) aus dem Mittelstand.
Berücksichtigen Sie Ihre Anforderungen und Ihr Budget sorgfältig, wenn Sie eine Lösung für Ihr Unternehmen auswählen.
Fazit
Wenn Sie Kundendaten effizient organisieren, arbeitet Ihr Team schneller und schließt mehr Deals ab.
Pipedrive ist eine einfache CRM-Plattform, die alles integriert: Sie trackt Kundeninteraktionen, automatisiert Verkaufsprozesse und stellt Ihrem Team wichtige Informationen bereit.
Testen Sie Pipedrive 14 Tage kostenlos und erleben Sie, wie Ihr Team mit einem Customer Relationship Management System erfolgreicher arbeitet.